1. NRW
  2. Städte
  3. Neuss

Neuss: 563 Polizei-Einsätze zu Schützenfest

Neuss : 563 Polizei-Einsätze zu Schützenfest

Von einem "größtenteils friedlichen und harmonischen Schützenfest" spricht Landrat Hans-Jürgen Petrauschke als Leiter der Polizei im Rhein-Kreis in seinem Fazit zu den Einsätzen an den Festtagen. Er bestätigt damit den Trend der vergangenen Jahre.

Obwohl sich von Freitag bis Mittwochmorgen mehrere hunderttausend Menschen in der Innenstadt und auf dem Kirmesplatz aufgehalten haben, ist das Einsatzaufkommen nach Angaben von Polizei-sprecher Hans-Willi Arnold trotzdem mit einem normalen Wochenende zu vergleichen: Eine Woche vor dem Schützenfest, mussten die Beamten der Polizeiwache Neuss 555 Einsätze bewältigen, am Kirmeswochenende waren es in der gleichen Zeit 563 Einsätze.

Mehr als 60 Beamte waren an jedem Kirmestag eingesetzt. Hinzu kamen noch die Polizisten, die den regulären Wachdienst verstärkten, und die Kräfte, die in Zivil unterwegs waren. Auch die mobile Wache sei gut angenommen worden und habe das Sicherheitsgefühl der vielen Besucher erhöht. Wie angekündigt wurde die Polizeipräsenz noch einmal deutlich erhöht. Nach Polizeiangaben gab viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung und von den Schützen.

Voll des Lobes sind die Ordnungshüter über das Verhalten der Autofahrer: Bei zahlreichen Kontrollen wurde lediglich ein Autofahrer überprüft, der zu viel Alkohol zu sich genommen hatte. Ein Ärgernis dagegen war erneut das Parkverhalten einiger Festbesucher: 90 Fahrzeuge, die verbotswidrig abgestellt worden waren, mussten abgeschleppt werden (Vorjahr 122).

Fünf Kirmesbesucher mussten ihren Rausch in der Wache an der Jülicher Landstraße ausschlafen, zwei weniger als im Vorjahr. Einsätze wegen Ruhestörung gab es in diesem Jahr zwei. Im Vorjahr gab es eine Beschwerde.

Natürlich gab es auch wieder Streitigkeiten, die ausnahmslos mit alkoholischer Beeinträchtigung zu tun hatten. Diese Vorfälle spielten sich überwiegend in den Zelten auf dem Kirmesplatz sowie in der Innenstadt ab. 14 Mal (Vorjahr 19) musste geschlichtet und getrennt werden. Fast alle Sachverhalte verliefen aber eher harmlos.

(NGZ/rl)