1. NRW
  2. Städte
  3. Neukirchen-Vluyn

St. Martinus Rheurdt: Jeden Tag ein digitales Türchen.

St. Martinus Rheurdt :  Jeden Tag ein digitales Türchen

Erstmals gibt es auf der Homepage der Gemeinde St. Martinus Rheurdt einen Adventskalender. Er enthält Bilder, Geschichten, Lieder zum Schmunzeln und Nachdenken.

Premiere an der Pfarrgemeinde St. Martinus Rheurdt – Schaephuysen – Tönisberg: Auf ihrer Homepage ist erstmals ein Adventskalender zu finden. „Wie gespannt waren wir als Kinder alle, das nächste Türchen zu öffnen und die kleine Schokofigur zu entnehmen und mit Genuss diese kleine Süßigkeit direkt nach dem Frühstück zu verspeisen. Es war die gemeinsame Spannung und die Freude, die wir mit dem Adventskalender einfangen und weitergeben wollen“, erläutert Pfarrer Norbert Derix. Bei uns gibt es keine Schokolade. Natürlich gibt es bei dem digitalen Adventskalender keine Schokolade hinter den Türchen. Derrix: „Bei uns läuft das anders.“

Bis zum 24. Dezember präsentieren jeden Tag Menschen aus der Pfarrei in Form eines kreativen, liebevoll gestalteten Filmchens Gedichte, Märchen, Kurzgeschichten, Rituale, Gebete, Lieder, Bilder, die sie mit dem Advent in Verbindung bringen. Es geht aber auch um Glaubenserlebnisse und Rezepte. Also eine ganze Spannbreite von Dingen, die mal zum Schmunzeln anregen oder auch manchmal nachdenklich machen sollen. Gestartet mit der Aktion wurde bereits am 28. November. Dabei sprach Pastor Derrix den Zuschauern den Segen für den Adventskranz. Es folgten eine Anleitung zum Adventskranzbinden, ein Gedicht zum Advent sowie ein Gebet – jeden Tag wartet eine neue Überraschung.

  • Mehrere Kirchengemeinden in Düsseldorf wollen mit
    Vorweihnachtszeit in Düsseldorf : Kirchen geben im Advent Impulse
  • Ab jetzt kommen jeden Dienstag und
    Pfarrkirche St. Cornelius in St. Tönis : Erstes Türchen des lebendigen Adventskalenders geöffnet
  • Ob in der heutigen Zeit oder
    Kulturwissenschaftlerin Esther Gajek : „Adventskalender als Disziplin-Übung“

„In unserer Pfarrei gibt es so viele unterschiedliche Menschen, die alle ganz bestimmte Gaben haben und diese bei diesem Projekt zur Verfügung gestellt haben“, freut sich Norbert Derrix. Entstanden sei die Idee im Liturgie-Ausschuss, um auch in Zeiten von ansteigenden Corona-Zahlen gemeinsam die Adventszeit zu erleben. „Zunächst herrschte Skepsis, aber es zeigte sich schnell, dass das Ganze gut ankommt. Es gab viel positive Resonanz. Schnell fanden sich Menschen, die bereit waren, etwas dazu zusteuern. „Mittlerweile haben wir so viel Material, dass wir theoretisch bis an Heilige Drei Könige weitermachen könnten“, erzählt Derrix und lacht.