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Sommerferienprogramm beim AWO-Bahnhof

Angebot für die Sommerferien : AWO-Bahnhof bietet wieder Ferienspaß an

Das Sommerferienprogramm beginnt in der zweiten Hälfte der Schulferien. Eltern können ihre Kinder am 3. Juli anmelden. Wegen der Corona-Pandemie gibt es einige Änderungen im Ablauf.

Rheurdt (got) Einige Neuigkeiten gibt es beim Ferienspaß, zu dem der AWO Bahnhof erneut in der zweiten Ferienhälfte einlädt. Nicht mehr 70 Kinder können vom 20. Juli bis 6. August teilnehmen, sondern nur noch 40. Montags bis donnerstags wird nun zeitversetzt in jeweils zwei Gruppen gestartet: 20 Kinder um 9.30 Uhr sowie 20 Kinder um 10 Uhr. Anmeldungen werden am 3. Juli von 15 bis 19 Uhr am AWO-Bahnhof an der Bahnstraße entegegen genommen.

„In der Coronazeit hatten wir das Programm umzustellen“, sagt Sabrina Kleinen als Leiterin des AWO-Bahnhofs. „Es sind vor allem Angebote für draußen. Es wird gespielt und gebastelt. Außerdem bieten wir Schnitzeljagd, Gruppenspiel und Dorfrallye an. Zehn Kinder sind in einer Bezugsgruppe. Die zwei Gruppen, die um 9.30 Uhr losgehen, enden um 14.30 Uhr. Die zwei Gruppe, die um 10 Uhr starten, laufen bis 15 Uhr. Durch diese Zeitversetzung verteilt sich der Andrang beim Bringen und Abholen.“

Der Ferienspaß richtet sich an Kinder, die sechs bis zwölf Jahre alt sind. Dazu kommen Kinder, die noch nicht ganz sechs Jahre alt sind und nach den Sommerferien in die erste Grundschulklasse gehen. Die Eltern haben fünf Euro pro Woche für das erste Kind zu zahlen, 2,50 Euro für weitere Geschwisterkinder. Erhalten sie Sozialleistungen, haben sie keinen Beitrag zu entrichten. „Der Kreis Kleve gibt einen Zuschuss zum Ferienspaß“, sagt Kleinen. „Sonst wäre so ein Angebot nicht möglich. Außerdem arbeiten die Betreuer ehrenamtlich.“

Neu ist beim Ferienspaß die Verpflegung. Getränke sind inklusive, wie bisher. Aber das Essen haben die Kinder jetzt mitzubringen. „Das gemeinsame Essen war für die Kinder immer ein Erlebnis“, sagt Kleinen. „Aber die Ansteckungsgefahr ist uns zu groß. Deshalb bringen die Kinder ihr Essen mit.“

Insgesamt ist die Leiterin des AWO-Bahnhofs mit der Programmumstellung zufrieden. „Es ist ein gutes Konzept“, sagt sie. „Es aufzustellen, war ein Mehraufwand. Genauso sind die neuen Regelungen ein Mehraufwand. Wir freuen uns trotzdem, die Möglichkeit zu haben, etwas für Kinder anzubieten.“