Rheurdter Feuerwehr musste 2018 deutlich häufiger ausrücken

Jahresbilanz der Retter : Rheurdter Feuerwehr musste 2018 deutlich häufiger ausrücken

Ein heißer Sommer und immer größere, kompliziertere Einsatzlagen - diese Trends bestimmten den Jahresbericht der Löschgruppe Rheurdt.

Jahreshauptversammlung der Löscheinheit Rheurdt: Gemeinsam blickte man in der Gaststätte „Zur Mühle“ auf ein intensives Jahr 2018 zurück. Laut dem Jahresbericht von Löscheinheitsführer Matthias Rickers wurden die 52 Mitglieder aus Jugend-, Ehren- und Einsatzabteilung insgesamt 59 (Vorjahr: 35) Mal alarmiert. Das ist laut Rickers der höchste Wert der vergangenen Jahre.

Rickers betonte den Wert der Ausbildung. In den Modulen 1 und 2 der vierteiligen Grundausbildung erlangten Nicole Wienen, Thomas Koppers und Arne Mölders ihr Grundwissen. Das Modul 4 absolvierten Marco Schiwy und Julian Winkendick. Den Atemschutzgeräteträger-Lehrgang auf Kreisebene schlossen Hendrik Osten und Marco Schiwy erfolgreich ab. Simon Knezevic und Hendrik Osten schlossen mit dem ABC-Lehrgang einen weiteren Kreislehrgang ab, der sich dem Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gütern widmet.

Während Peter Bolten jun. und Maik Härtlein den Truppführer-Lehrgang absolvierten, belegte Michael Wienen den Gruppenführer-Lehrgang am Institut der Feuerwehr (IdF) in Münster. Insbesondere für diesen intensiven Ausbildungsaufwand dankte Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen den Kameradinnen und Kameraden in seiner Ansprache. Kleinenkuhnen informierte zugleich über die Aussichten für den geplanten Neubau des Feuerwehrgerätehauses Rheurdt.

Feuerwehrleiter Markus Jansen nahm die Beförderungen und Ehrungen vor. Peter Bolten jun. und Maik Härtlein wurden zu Unterbrandmeistern befördert. Für 40 Jahre in der Feuerwehr bekam Wolfgang Bonn die Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehr NRW in Silber. Seit zehn Jahren sind dabei: Maik Härtlein, Peter Bolten jun., Simon Knezevic und Gero Bollmann. Die Jahreshauptversammlung der Löscheinheit Schaephuysen folgt am Samstag, den 9. März.

(dne)