Rheurdt will mehr für den Klimaschutz tun

Rheurdt : Rheurdt will mehr für den Klimaschutz tun

Das „Ökodorf“ Rheurdt will mehr für den Klimaschutz tun. Derzeit denkt die Gemeinde darüber nach, gemeinsam mit anderen Gemeinden im Südkreis Kleve eine Stelle für einen Klimaschutzmanager oder eine Klimaschutzmanagerin einzurichten.

„Er oder sie könnten ein Klimaschutzkonzept ausarbeiten“, sagte Klaus Kleinenkuhnen im Gemeinderat. „Dazu würde auch ein Mobilitätskonzept gehören.“ Er habe bereits mit Issum gesprochen, aber noch nicht mit Kerken oder anderen Gemeinden.

Vor zwei Wochen hatte Kleinenkuhnen gemeinsam mit 15 anderen Bürgermeistern aus dem Kreis Kleve einen „Letter of Intent“ unterzeichnet. Die Absichtserklärung trägt den Titel „Klima.Partner“, weil die Gemeinden und Städte beim Klimaschutz kooperieren wollen. Die Herausforderungen bei Maßnahmen im Klimaschutz und der Klimaanpassung könnten „am besten gemeinsam bewältigt werden“, heißt es in der Erklärung.

„Die Vermeidung von Treibhausgasen ist ein wichtiges Ziel“, steht in der Erklärung. „Doch müssen sich die Kommunen auch auf die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels einstellen. Denn Trockenheit, Starkregen, Überschwemmungen, Sturm- und Temperaturrekorde haben in jüngerer Vergangenheit gezeigt, welche Auswirkungen der Klimawandel bereits heute auf die Region hat.“

Bei der interkommunalen Klimaschutzpartnerschaft soll die Selbstverwaltung der Kommunen gewahrt werden. Die 16 Städte und Gemeinden wollen eine Arbeitsgruppe bilden, in der jede mit einer Person vertreten ist. Sie soll regelmäßig tagen und wird von der „EnergieAgentur“ Nordrhein-Westfalen unterstützt. Der Kreis Kleve gehört weder der interkommunalen Klimaschutzpartnerschaft noch der Arbeitsgruppe an.