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Rheurdt: Viele Fragen wegen der Coronaschutzverordnung

Rheurdt: Viele Fragen wegen der Coronaschutzverordnung : Im Bürgerbüro laufen die Telefone heiß

Seit Donnerstag ist im Kreis Kleve die 7-Tages-Inzidenz auf über 50 gestiegen. Auch in der Gemeinde Rheurdt greifen damit die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW.

Seit Donnerstag ist im Kreis Kleve die  7-Tages-Inzidenz auf über 50 gestiegen. Auch in der Gemeinde Rheurdt greift damit die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Bei Tobias Willems vom Bürgerbüro laufen die Telefone heiß. „In der Bevölkerung gibt es eine große Verunsicherung“, so Willems. Die meisten Anrufer hätten Fragen bezüglich privater sowie öffentlicher Veranstaltungen und Zusammenkünfte.

Auch in Sachen Vorschriften für Gastronomiebetriebe, Sport- und Trainingsbetrieb und Freizeitangebote jeglicher Art sei die Verunsicherung groß.

Nach der Verordnung dürfen sich in der Öffentlichkeit – außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände – nur noch Gruppen von höchsten fünf Personen treffen. An privaten Festen aus herausragendem Anlass dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen. Gäste, die an einem Fest mit mehr als zehn Personen teilnehmen, müssen mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Es gilt eine Sperrstunde für Gastronomiebetriebe sowie ein Verkaufsverbot für alkoholische Getränke zwischen 23 und 6 Uhr. Bei Innen- und Außen-Veranstaltungen gilt eine Höchstgrenze von 100 Personen. Ausnahme: das Gesundheitsamt lässt aufgrund eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts eine Ausnahme zu. „Bei bisherigen Kontrollen hat sich gezeigt, dass die Rheurdter Bürgerinnen und Bürger sich vorbildlich an die Regelungen der Corona-Schutzverodnung halten“, so Willems. „Es werden trotzdem weiterhin Kontrollen durchgeführt und Verstößen werden mit einem Bußgeld geahndet.“ Zwei Mitarbeiter seien dazu im Einsatz. Eine Maskenpflicht auf öffentliche Plätzen hält die Gemeinde Rheurdt derzeit nicht für sinnvoll. „Aktuell wird die Notwendigkeit dafür nicht gesehen, da der öffentliche Raum in Rheurdt nicht stark frequentiert ist“, so Willems.

Im Kreis Kleve hatten sich bis Freitag insgesamt 1.521 Menschen infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz lag bei 65. In Rheurdt gab es bis insgesamt 25 Fälle.