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Rheurdt: Stadtradelsieger fuhren eine Ehrenrunde

Klimaschutz in Rheurdt : Stadtradelsieger fahren eine Ehrenrunde

Die Rheurdter konnten in diesem Jahr zum ersten Mal an dem Klimaschutzprojekt Stadtradeln teilnehmen und haben sich mit starken Leistungen hervorgetan.

Vom 15. Juni bis 5. Juli unter den Einschränkungen begründet auf den Corona-Virus wurde auch in der Gemeinde in die Pedale getreten.

Insgesamt haben 15 Teams mit insgesamt 172 Teilnehmern 45.730 km erradelt - sie sind somit mehr als einmal um die Erde gefahren. Viel wichtiger ist jedoch, dass durch die Fahrten mit dem Fahrrad sieben Tonnen CO2-Vermeidung erzielt wurde. Besonders stolz können die Rheurdter darauf sein, dass sie kreisweit die meisten Kilometer pro Einwohner gefahren sind. Mit fast sieben Kilometer pro Einwohner liegen sie deutlich vor Issum mit etwa 5,8 Kilometern.

Direkt bei der ersten Teilnahme der Gemeinde Rheurdt am Stadtradelwettbewerb erradelten sich die Grünen in der Gemeinde den ersten Platz. Für die Sieger war es eine Ehrensache die Zweit- und Drittplatzierten einzuladen und eine Ehrenrunde durch die Gemeinde Rheurdt zu drehen. Gestartet wurde im Burgerpark. Der erste Haltepunkt war die Insektenstele an der Wildblumenwiese am Wasserhochbehälter. Die Insektenstele hat der Verein zur Förderung der Artenvielfalt in Schaepühuysen aufgestellt, als Zeichen dafür, dass für die bestäubenden Insekten noch einiges getan werden muss.

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Der nächste Halt an der Kies- bzw. Sandgrube zeigte, dass hier Landschaftsschutz im Argen liegt. Die Zerstörungen durch die MotorCrossfahrer mit den daraus resultierenden Folgen für die Bäume lagen im Vordergrund.  Weiter ging es vorbei an den, von der Interessensgemeinschaft Schaephuysen, aufgestellten Sonnenliegen zum schönen Schloss Bloemersheim. Dort konnten die seltene Nesselblättrige Glockenblume und andere Stauden für Bienen, Hummeln und Co. besichtigt werden. Der Endpunkt war der „Samannshof“, wo man sich mit einem „Radler“ erfrischte.