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Rheurdt: SPD zeigt dem Landratskandidaten heikle Stellen in Rheurdt.

Politik in Rheurdt : SPD zeigt dem Landratskandidaten heikle Stellen in Rheurdt

Landratskandidaten Peter Driessen freute sich auf den Tag in Rheurdt. Gemeinsam mit der Rheurdter SPD unternahm er einen Rundgang durch die Gemeinde.

Peter Driessen, Landratskandidat für den Kreis Kleve, hat am Samstag die Gemeinde Rheurdt besucht. Sie ist die südlichste Kommune und „für mich Neuland. Der Nordkreis ist mir bekannt. Auf den Tag in Rheurdt freue ich mich“, erklärte Driessen, der in Bedburg-Hau Bürgermeister ist.

Die Rheurdter SPD hatte verschiedene Stationen für die Tour vorbereitet. „Wir zeigen schöne und kritische Stellen, für die der Kreis die Zuständigkeit hat“, erläuterte Barbara Wolter, SPD-Ratsfrau und Ortsvereinsvorsitzende. „Wir haben verschiedene Anliegen, auf die wir aufmerksam machen wollen“, so Lara-Marleen Neumann (21), sachkundige Bürgerin in der SPD-Fraktion. In der Kategorie „schön“ rangierte der Oermterberg als beliebtes Naherholungsgebiet ganz oben.

Ein Abstecher zum Schönstattzentrum schloss sich an. Weiter führte der Weg zu einer Kiesgrube, deren Umfeld von Motocrossfahrern genutzt wird. „Ein heikles Thema, weil die Ansichten dazu konträr sind“, so Georg Hennig, sachkundiger Bürger. Einerseits nutzen Motorradfahrer und Mountainbiker die Vielfalt der Natur für ihr Hobby, andererseits mahnen Naturschützer zur Rücksichtnahme auf die Tierwelt. Anwohner beschweren sich über den Lärm der Verbrennungsmotoren. Die nächste Station führte nach Neufeld, um dem Landratskandidaten von SPD, FDP, Grünen und Freien Wählern die Problematik der Verkehrssituation der Neufelder Straße zeigen. Zu hohe Geschwindigkeiten, verstärktes Lkw-Aufkommen mit Erschütterungen der Häuser, zu wenige Parkplätze für einen unfallträchtigen Straßenzug, für den Straßen NRW zuständig ist.

Da aktuell noch eine Reihenhaussiedlung mit Blick auf Schultes Kull im Bau ist, „wird die Frage nach Parkplätzen und einer Verkehrsberuhigung noch dringlicher. Ein schlüssiges Verkehrskonzept steht dort an erster Stelle“, so Barbara Walter. Landratskandidat Driessen kam mit Anwohner ins Gespräch, die ihren Unmut und Erwartungen wie Verkehrsberuhigung und Tempo 30 formulierten. Das Thema Verkehrssicherheit wurde angesprochen. „Neulich wäre beinahe ein Kind überfahren worden“, sagt Barbara Wolter. Der Gemeinde liegen Beschwerden der Anwohner vor, unter anderem über Lkw auf der Straßenbankette, wo ein Parken und Halten nicht erlaubt ist.

Der Besuch endete im Awo-Bahnhof in Rheurdt. Driessen ist am 23. Juli zur Eröffnung der neuen Awo-Räumlichkeiten und der Tagespflege in der ehemaligen Rheurdter Grundschule erneut zu Gast.