Rheurdt: Schopes Büdchen wird zur Eisdiele.

Eis-Essen in Rheurdt : Schopes Büdchen wird zur Eisdiele

Seit Mai hat Betreiber Markus Hammacher auch Eis im Angebot. Es stammt aus einer Berliner Eismanufaktur und wird im Hotel Adlon angeboten. Im nächsten Schritt will er vier Tische aufstellen, damit Eis-Fans verweilen können.

Heidelbeer-Joghurt-, Vanille- und Schoko-Eis gibt es am Schopes Büdchen genauso zu kaufen wie einige experimentelle Sorten, zum Beispiel Apfel-Birne-Ingwer. „Wir haben lange nach einem Lieferanten gesucht“, erzählt Büdchenbetreiber Markus Hammacher. „Dann sind wir auf die Manufaktur von Sarah Wand in Berlin gestoßen. Sie ist verliebt in Eis. Deshalb bereitet sie in ihrer Manufaktur Eis nur aus natürlichen Zutaten zu. Sie experimentiert gerne mit neuen Sorten. Sie verkauft das Eis in ihrem Eissalon in Berlin-Wilmersdorf. Und sie beliefert andere Kunden, zum Beispiel das Hotel Adlon am Brandenburger Tor – seit Mai auch uns.“

Den Schaephuysenern scheint das Eis aus der Bundeshauptstadt zu schmecken. Auch deshalb verlängert der Betreiber die Öffnungszeiten des Schopes‘ Büdchen. Das kleine begehbare Geschäft ist an Sams-, Sonn- und Feiertagen von 13 bis 19 Uhr geöffnet, nicht mehr nur von 15 bis 18.30 Uhr. Außerdem ist es wie gewohnt von Dienstag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr geöffnet und von Montag bis Freitag von 15 bis 18.30 Uhr.

Kunden können dort neben Eis unter anderem Tabakwaren, Zeitschriften, Grußkarten, Süßigkeiten und Erfrischungsgetränke kaufen. Sie können Pakete abgeben, die mit Hermes verschickt werden. Außerdem können sie dort Computerzubehör und Hundefutter erwerben.

„Die Kombination ist schon ungewöhnlich“, sagt Markus Hammacher. „Sie lässt sich aus der Geschichte erklären. Am Anfang, 2014, haben wir Computerzubehör angeboten und einen EDV-Service. 2016 haben wir Tierfutter und entsprechendes Zubehör hinzugenommen, weil das von den Schaephuysenern gewünscht wurde. Wir haben eine Reinigungsannahme ins Programm genommen. 2017 haben wir das Angebot um Zeitschriften und Getränke erweitert und alles Schopes Büdchen genannt.“ Im Frühjahr hat der Betreiber, der selber nicht im Laden steht, das Angebot um die Eisspezialitäten erweitert.

Für den Spätherbst plant er, die Hausdurchfahrt links neben dem Schopes Büdchen zu öffnen, um dort vier Tische aufzustellen, damit Schaephuysener und Gäste dort das Eis aus Berlin-Wilmersdorf genießen können. „Die Eisdiele soll ein Treffpunkt sein“, sagt der 47 Jahre alte Schaephuysener. Parallel dazu will er die Fassade des Gebäudes wiederherstellen, die vor rund 100 Jahren mit Ornamenten des Jugendstils verziert war.

„Die Ornamente lagen unter den Fliesen, mit denen die Hausfront vor 50 Jahren verkleidet wurde“, berichtet Markus Hammacher. „Als wir die Fliesen heruntergeholt haben, haben wir sie entdeckt. Sie sind auch auf einem Foto aus den 1950er Jahren zu erkennen.“

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