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Rheurdt: Pfadfinder sind aus dem Sommerlager zurückgekehrt

Pfadfinder Rheurdt : „Verkehrte Welt“ im Sommerlager der Pfadfinder

Nachdem das geplante Sommerlager an der Steinbachtalsperre wegen der Flutkatastrophe kurzfristig abgesagt werden musste, ging es stattdessen für eine Woche auf Eltener Berg.

Am Montag sind die Pfadfinder der DPSG St. Nikolaus Rheurdt aus ihrem Sommerlager zurückgekehrt. Eine Woche lang verbrachte die 95-köpfige Truppe, inklusive Betreuer und Küchenteam, auf dem Eltener Berg in Emmerich.

Dabei war es eigentlich ganz anders geplant gewesen. „Tragischerweise hat es unseren ursprünglichen Zielort an der Steinbachtalsperre und die nächst größere Stadt Euskirchen bei den Unwettern schwer getroffen“, erläutert Maurice Büchner. „Wir haben im Vorstand überlegt, das Sommerlager, welches wegen Corona bereits 2020 nicht stattfinden konnte, erneut komplett abzusagen. Aber wir waren uns schnell einig, dass wir das nicht wollen und haben nach einer Alternative gesucht.“ Dafür blieb den Pfadfindern nicht viel Zeit, und nur wenige Tage vor der Abfahrt am 26. Juli stand das neue Ziel fest.

Das Motto des diesjährigen Sommerlagers lautete „Verkehrte Welt“. „Manchmal läuft eben alles verkehrt. Erst machte uns die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung, dann die Hochwasserkatastrophe“, so Büchner. „Schon vor der kurzfristigen Umdisponierung war klar, dass größere Ausflüge in Städte oder ins Schwimmbad wie sonst üblich wegen Corona nicht stattfinden können und sich das Programm mehr aufs Aktivitäten im Zeltlager konzentrieren muss.“ Und so gab es viele bunte Aktionen vor Ort – ganz getreu dem Motto.

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Dazu gehörten warme Mahlzeiten zu „verkehrten“ Zeiten (Frühstück), eine Nachtwanderung, die bei Sonnenaufgang endete und einen „Kindertag“, wo die Jüngsten mal das Sagen hatten und einen Tag gestalten dürfen. Dazu konnten Vorschläge zuvor in einen „Wunschbriefkasten“ geworfen werden. Auch viele Spiele wurden einfach mal auf den Kopf gestellt und „verkehrt“ gespielt.

„Dafür, dass wir nur wenige Tage Vorbereitungszeit hatten, ist alles sehr gut gelaufen und das Feed­back der Teilnehmer war super“, freut sich Büchner.