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Rheurdt: Luftfiltergeräte für Grundschule und Kitas

Rheurdt: Luftfiltergeräte gegen Coronaviren : Saubere Luft in Schule und Kitas

Neben der Martinusschule wurden auch die vier Rheurdter Kindertagesstätten mit Raumluftfiltern bestückt. 15.000 Euro hat die Gemeinde in die Anschaffung der Geräte investiert.

Unter Beteiligung und Zustimmung aller im Rat der Gemeinde Rheurdt vertretenden Fraktionen war noch vor Weihnachten im Rahmen einer digitalen Fraktionsrunde die Beschaffung kompakter Raumluftfilter beschlossen worden, um die Grundschule in Rheurdt damit auszustatten. Darüber hinaus sollten die vier ortsansässigen Kindertagesstätten ebenfalls Raumluftfilter – je ein Gerät pro Gruppe – erhalten. Insgesamt 35 Geräte wurden nun in der Martinusschule und den Kindertagesstätten von Bürgermeister Dirk Ketelaers den jeweiligen Leitungen übergeben.

„Auch wenn die Kindertagesstätten von anderen Trägern geleitet werden, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Schließlich besuchen ja unsere Kinder die Einrichtungen“, sagte Ketelaers. „Es war mir eine Herzensangelegenheit, die Geräte persönlich zu überreichen und die Einrichtungen zu besuchen. So konnte ich mir direkt ein Bild vor Ort machen.“

Die Bereitstellung der Geräte stieß auf große Freude, sowohl bei den Lehrerinnen und Lehrern der Schule, den Erzieherinnen und Erziehern der Kitas sowie bei allen rund 400 Kindern. „Die Bereitstellung der Raumluftfilter ist ein weiterer Baustein, die Kinder unserer Gemeinde adäquat zu schützen“, sagt Ketelaers. 15.000 Euro habe die Gemeinde Rheurdt in die Raumluftfilter investiert.

„Wir haben lange diskutiert, welche Geräte angeschafft werden sollen“, sagt der Bürgermeister. Dazu habe man sich auch bei Patrick Stais, geschäftsführender Oberarzt der Lungenklinik Bethanien, informiert und sei zu dem Schluss gekommen, die Einrichtungen zunächst mit diesen Kompaktgeräten auszustatten. „Dies ist eine Zwischenlösung. Wir prüfen langfristige Lösungen, für ein dauerhaft modernes Lüftungssystem in unserer Schule. Davon profitieren wir dann auch, wenn die Corona-Pandemie irgendwann überstanden ist“, erläutert Bürgermeister Ketelaers.