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Rheurdt: Dauerhafte Lösungen gesucht

Wohnen in Rheurdt : Dauerhafte Lösungen gesucht

CDU-Antrag: Flüchtlinge sollen in konventionellen Gebäuden untergebracht werden. „Es wird immer schwieriger, Wohnungen anzumieten, in denen Flüchtlinge wohnen können, weil der Wohnungsmarkt eng ist“, sagt Fraktionschef Martin Opdemom.

Die CDU-Fraktion Rheurdt hat einen Antrag gestellt, wonach die Gemeindeverwaltung mit Trägern des kommunalen Wohnungsbaus Kontakt aufnehmen soll. „2015, im Flüchtlingsjahr, mussten schnell Unterkünfte für Flüchtlinge geschaffen werden. Da war es richtig, Mobilwohnheime aufzustellen. Die Frage, wie und wo Geflüchtete untergebracht werden können, beschäftigt uns jetzt und wird es auch in Zukunft tun. Daher sind dauerhafte Lösungen zu finden.“ So begründet CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Opdemom den CDU-Antrag. Dieser sieht vor, in der zweiten Hälfte der 2020er Jahre anzustreben, Asylbewerber in „konventionellen Gebäuden“ unterzubringen.

„Es wird immer schwieriger, Wohnungen anzumieten, in denen Flüchtlinge wohnen können, weil der Wohnungsmarkt eng ist“, sagt Martin Opdemom. „Deshalb stimmt die CDU-Fraktion dem Vorschlag der Verwaltung zu, bei den erwarteten Zuweisungszahlen eine weitere Flüchtlingsunterkunft neu zu bauen, zum Beispiel als Mobilwohnheim. Langfristig ist aber eine andere Lösung zu finden.“

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Die Rheurdter CDU-Fraktion spricht sich daher dafür aus, mit den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften Kontakt aufzunehmen, zum Beispiel mit der GWS Wohnungsgenossenschaft in Geldern oder der Kreis Klever Bauverwaltungs-GmbH in Kleve, kurz KKB, beide hätten bereits Erfahrungen mit dem geförderten Wohnungsbau.

Die CDU-Fraktion kann sich ebenfalls vorstellen, die mobilen Wohnungen an der Rathausstraße durch konventionelle zu ersetzen. „Das würde gleichzeitig auch das Rheurdter Ortsbild verbessern“, sagt Martin Opdemom. „Die Unterkunft liegt im Ortskern zwischen dem Rathaus und dem einstigen Landhandel Baumanns.“