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Rheurdt: Bericht über Jugendarbeit im Coronajahr im Ausschuss

Jugendarbeit in Rheurdt : Awo-Jugendheime arbeiten jetzt stärker zusammen

Sabrina Kleinen berichtete im Ausschuss für Soziales, Jugend, Generationenvernetzung und Inklusion über die Arbeit im Awo Bahnhof. Die Pandemie verändere die Arbeit in den Jugendeinrichtungen, stärkt aber gleichzeitig auch deren Zusammenhalt.

„Wir tauschen uns jetzt wöchentlich aus“, berichtete Sabrina Kleinen, wie sich die Zusammenarbeit der acht Awo-Jugendheime im Südkreis Kleve mit der Pandemie verändert hat. Diese Jugendheime würden über ihre Angebote sprechen und sich Anregungen bei den anderen holen, erzählte die Leiterin des Jugendheims Awo-Bahnhof im Ausschuss für Soziales, Jugend, Generationenvernetzung und Inklusion. „Es ist auch ein gemeinsamer Image-Film entstanden“, sagte sie am Donnerstagabend in der Schaephuysener Sporthalle. Die Pandemie hat die Arbeit der Awo-Jugendheime verändert, im Südkreis Kleve gleichzeitig deren Zusammenhalt und den Austausch gestärkt. Das Team um Sabrina Kleinen musste mit dem Lockdown im März 2020 Angebote zurückfahren. Gleichzeitig hätte es kreativ sein müssen, um neue Angebote im Awo-Bahnhof in Rheurdt und im H 11, im einstigen Volksbank-Gebäude in Schaephuysen, zu machen. „Das waren zum Beispiel digitale Spiele“, so die Leiterin. „Ein digitales Spiel waren die Montagsmaler. Zehn Jugendliche waren dabei.“ Das Spielen sei Anlass gewesen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. „Das gibt den Jugendlichen ein gutes Gefühl“, berichtete Kleinen. „Sie haben Gesprächsbedarf.“ Die Kinder und Jugendlichen hätten sich zum Beispiel an einigen Tagen Kreativtüten abholen können. Jeden Tag in der Woche sei etwas angeboten worden. Es habe Fenstergespräche gegeben. Besonders gut sei die Aktion „Raus aus dem Corona Alltag – rein ins Abenteuer“ zu Christi Himmelfahrt angekommen, so Kleinen. Zu dieser war unter dem Motto „Gemeinsam unterm Sternenzelt“ von den acht Awo-Jugendheimen zwischen Kevelaer und Rheurdt, Issum und Straelen gemeinsam eingeladen worden. Sogar das Fernsehen berichtete über diese Aktion zu Christi Himmelfahrt, die ein Ergebnis der stärkeren Zusammenarbeit ist.

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Nachdem die aufsuchende Jugendarbeit, bei der das Team um Kleinen Familien besucht, während des ersten und zweiten Lockdowns zurückgefahren worden sei, sei sie jetzt wieder gestartet, so die Leiterin. Während der Lockdowns sei das Sorgentelefon stärker genutzt worden. Wie schon in 2020 bietet die Awo auch 2021 wieder einen Ferienspaß an, erneut in der zweiten Hälfte der Schulferien und wegen der Pandemie erneut mit reduzierter Teilnehmerzahl. Dieser Ferienspaß soll Kinder von sechs bis zwölf Jahren ansprechen, also im erweiterten Grundschulalter. „2020 konnten vier Kinder ohne Abstand in einer Gruppe zusammen sein“, so Kleinen. „Die Kinder haben sich sehr gefreut. Das wird diesmal wieder so sein.“

Die Awo sucht noch Betreuer ab 18 Jahren, die Interesse an pädagogischer Arbeit haben. Sie können sich bei Sabrina Kleinen melden: Telefon 02845 69703 oder E-Mail awo-bahnhof@awo-kreiskleve.de.