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Polizeibericht aus Rheurdt: Unfallfahrer weiterhin in Lebensgefahr.

Polizeibericht aus Rheurdt : Unfallfahrer weiterhin in Lebensgefahr

Seit drei Tagen ringen die Ärzte um das Leben des verunglückten Mannes.

Nach Auskunft der Kreispolizei Kleve schwebt der am vergangenen Freitag an der Geldernschen Straße schwer verunglückte Autofahrer immer noch in Lebensgefahr. Er war mit seinem Auto, einem VW Golf mit polnischem Kennzeichen, frontal gegen Lastwagen geprallt. Der Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

Ein Notfallseelsorger hatte die Rettungskräfte vor Ort betreut. Die Aufnahme aller Unfallspuren dauerte fast vier Stunden. Die Polizei Kleve zog einen Sachverständigen hinzu, der sich am Unfallort ein Bild des Geschehens machte. Da er sein Gutachten noch nicht abgegeben hat, hält sich die Polizei derzeit mit Angaben zur Unfallursache zurück. Fest scheint bislang nur zu stehen, was Zeugen unmittelbar vor dem Zusammenprall beobachtet hatten: Der Wagen sei auf der Geldernschen Straße in Rheurdt auf die Gegenfahrbahn geraten. Auf Hupe und Lichthupe des Lastwagenfahrers, eines 52-Jährigen aus Kevelaer, habe der Autofahrer nicht reagiert.

Als die Rheurdter Feuerwehr am Unfallort eintraf, sahen die Retter ein weit gestreutes Trümmerfeld. Sie verschaffte sich mit schwerem, hydraulischem Rettungsgerät Zugang zu dem in den Trümmern seines Wagens sitzenden Mannes. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde der Patient anschließend erstversorgt und transportfähig gemacht. Dann habe man den lebensgefährlich Verletzten mittels Sofort-Rettung mit höchster Priorität in ein Krankenhaus gebracht, wo seit drei Tagen Ärzte um das Leben des Mannes kämpfen.

Sowohl der Sattelzug als auch der beim Unfall total zerstörte VW Golf wurden von der Polizei Kleve sichergestellt. Seit gestern werden die zahlreichen Spuren des schweren Unfalls von Experten akribisch ausgewertet.

(dne)