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Politik in Rheurdt: Burgerpark und Feuerwehr-Neubau zur Diskussion.

Politik in Rheurdt : Diskussion über Burgerpark und Feuerwehr-Neubau

In Rheurdt tagt am Donnerstag der Ausschuss für Ökologie und Gemeindeentwicklung. Kritik kommt von SPD und Grünen.

Bis zu elf Baumfällungen und ein planierter Parkplatz mit bis zu 70 Autostellplätzen setzen laut dem Krefelder Atelier für Garten- und Landschaftsarchitektur dem Burgerpark in seiner bisherigen Form ein Ende. Die Vorschläge der Planer werden am kommenden Donnerstagabend, 18 Uhr, im Ausschuss für Ökologie und Gemeindeentwicklung diskutiert. Der tagt im Saal des Rathauses. Anschließend sollen die Pläne, an denen vor allem Grüne und SPD bereits heftige Kritik geäußert haben, in den Fraktionen weiter beraten werden. Der Bau eines neuen Feuerwehrgerätes am Marktplatz vertreibt die Rheurdter Kirmes von ihrem angestammten Platz. Denn von Aufbau bis Abbau des Volksfestes kämen Bauarbeiten und Besucher möglichen Einsätzen in die Quere, bei denen es um Minuten geht. Deshalb wurde zusammen mit dem Bau des Feuerwehrhauses im Dezember 2018 der Umzug der Kirmes in den Burgerpark beschlossen.

Dort brauchen vor allem das Festzelt und der schwere Autoscooter eine ebene Fläche, die den Bauten auch nach einer langen Regenperiode einen sicheren Stand garantiert. Deshalb wurden Landschaftsplaner beauftragt, entsprechende Vorschläge für den Burgerpark zu machen. Die liegen nun erstmals für die Öffentlichkeit auf dem Tisch. Es darf bereits bei der Vorstellung am Donnerstagabend mit Diskussionen gerechnet werden.

Gleiches gilt für das neue Feuerwehrgerätehaus. Die Pläne wurden der Politik bereits vorgestellt. Nun stehen die Kosten fest: 2,15 Millionen Euro. Während die CDU bislang deutlich gemacht hat, der Feuerwehr in ihren Plänen zu folgen, kritisieren Grüne und SPD den Bau als überdimensioniert. Vor allem brauche es keine Dachterrasse und keinen Raucherbalkon. SPD und Grüne favorisieren einen Gemeinschaftsstandort für die Löschzüge Rheurdt und Schaephuysen in Höhe des Zentralfriedhofs. Zudem hat die SPD-Fraktion eine Planungsskizze aus dem Jahr 2016 vorgelegt, laut der ein kleinerer Feuerwehrneubau ein Nebeneinander mit der Kirmes auf dem Marktplatz ermöglichen würde. Dann könnte laut SPD der Burgerpark unangetastet bleiben.