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Neustart bei der Martinusgrundschule Rheurdt

Am Donnerstag kommen die Viertklässler : Martinusgrundschule in Rheurdt bereitet sich auf Neustart vor

Für den Start am Meistersweg ist alles vorbereitet. Papiertücher und Seifenspender sind ausreichend vorhanden. Ein Hygieneplan wurde zusammen mit dem Arzt Patrick Stais aufgestellt.

Auch an der Martinusschule in Rheurdt ist seit der vergangenen Woche die Situation klarer, nachdem sich die Kultus- und Schulminister der Länder in einer Schaltkonferenz getroffen hatten. Dabei beschlossen sie, die Schulen ab Donnerstag, 7. Mai, schrittweise wieder zu öffnen. An den Grundschulen soll der Betrieb mit den Viertklässlern beginnen.

Für den Start am Meistersweg ist alles vorbereitet. Papiertücher und Seifenspender sind ausreichend vorhanden. Die Räume sind gründlich gereinigt worden. Ein Hygieneplan wurde aufgestellt und mit dem Patenarzt Patrick Stais und dem Schulträger abgestimmt.

„Die Gemeinde ist Schulträger, ist für das Schulgebäude und die Außenanlage zuständig“, erläutert Schulleiterin Monika Herrschaft die formalen Gegebenheiten. „In der Woche nach den Osterferien haben die Gemeinde und wir eine Begehung gemacht, um zu schauen, wo nachgerüstet werden muss. An verschiedenen Stellen im Gebäude werden Desinfektionsspender bereitstehen.“

Die Lehrer stellten Tische und Stühle so um, dass dort nur maximal 15 Kindern Platz finden. „Wir teilen die Klassen in zwei Gruppen“, berichtet Herrschaft. „Ansonsten ist es nicht möglich, einen Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten. Die Kinder haben einen festen Sitzplatz. Auch die Lehrkräfte wurden eingeteilt. In den Klassenräumen besteht keine Maskenpflicht, wohl jedoch auf den Fluren, auf dem Pausenhof und in den Schulbussen.“ Um die Ansteckungsgefahr in und um das Schulgebäude so gering wie möglich zu halten, führt die Martinusschule zeitversetzte Pausen ein.

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An den anderen Tagen arbeiten die Schüler an Aufgaben aus dem Wochenplan, wie schon in den Wochen vor und nach den Osterferien. Die Schüler kennen die Wochenplanarbeit aus der Schule. Dafür benötigte Unterlagen und Materialien können Schüler oder Eltern bei der Schule in „fester“ Form als Arbeitsblätter bekommen oder in „flüssiger“ Form über E-Mails oder Pedlets. „Ich möchte dafür meinem Team danken, das viel Engagement zeigt und eine Menge geleistet hat“, sagt die Schulleiterin.

Die Notbetreuung für Kinder, deren Eltern zu den systemrelevanten Berufsgruppen gehören oder zu den Alleinerziehenden, läuft weiter wie bisher. „Diese Betreuung haben wir schon in den vergangenen Wochen angeboten“, sagt Monika Herrschaft. „Fünf bis zehn Kinder haben sie besucht, einige nur für einige Tage, andere länger.“

Die Martinusschule startet den Schulbetrieb zunächst für ihre 47 Kinder aus den vierten Klassen. Ab dem 11. Mai sollen die ersten bis dritten Schuljahre in einem roullierenden System zur Schule kommen. „Genaueres wissen wir erst am Mittwoch, 6. Mai, wenn die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten über weitere Schritte beraten“, sagt die Schulleiterin. Sie verspricht eine rechtzeitige Information der Eltern. Vorbereitet sei „soweit alles“.