Neukirchen-Vluyn: Zwei Tote und sieben Verletzte bei schwerem Unfall auf A40

Neukirchen-Vluyn : Tödlicher Unfall auf der A40: Fahrer war übermüdet

Bei einem Unfall auf der Autobahn 40 in Nordrhein-Westfalen sind zwei Menschen getötet worden, sieben weitere Personen wurden verletzt. Darunter auch zwei Kinder. Die A40 in Richtung Dortmund war für mehrere Stunden gesperrt.

Wie die Polizei am Sonntag nach ersten Ermittlungen bekanntgab, sei die Übermüdung eines 22-jährigen Kleinbus-Fahrers die Ursache für den folgenschweren Unfall gewesen.Der polnische Fahrzeugführer war demnach bei der Fahrt von Südfrankreich über Belgien nach Polen eingeschlafen und auf den Sattelzug aufgefahren, der laut Fahrtenschreiber mit normaler Geschwindigkeit den rechten Fahrstreifen der A40 in Richtung Dortmund befuhr.

Seinen eigenen Angaben zufolge führte der 22-Jährige den Bus seit circa 18 Uhr des Vortages. Sein Führerschein wurde daraufhin sichergestellt und es wurde eine Sicherheitsleistung erhoben. Die Beweissicherung am Bus und am Sattelauflieger wurden durch das Verkehrsunfallaufnahme-Team durchgeführt und waren am Sonntagmittag noch nicht abgeschlossen.

Der mit insgesamt neun Personen besetzte Kleinbus (Renault Trafic) mit polnischer Zulassung fuhr am Samstag gegen 4.10 Uhr auf das Heck eines Sattelzuges aus Rumänien auf, der auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahn fuhr.

Bei dem Aufprall wurden eine Frau und ein Mann getötet. Sieben weitere Personen, darunter zwei Kleinkinder, wurden schwer verletzt. Sie wurden von Rettungswagen und -hubschraubern in Krankenhäuser in Kempen, Moers, Kamp-Lintfort, Duisburg und Nimwegen (NL) gebracht.

Die Maßnahmen zur Identifizierung der Opfer und zur Ermittlung des Unfallhergangs dauern an und werden durch eine Ermittlungskommission der Polizei Düsseldorf durchgeführt. Der Fahrer des Lkw erlitt einen Schock und wurde vor Ort durch einen Seelsorger betreut.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die A40 in Fahrtrichtung Dortmund gesperrt. Der Gesamtsachschaden beträgt etwa 50.000 Euro. Die maximale Staulänge lag bei zwei Kilometern.

(dpa)
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