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Neukirchen-Vluyn: St. Martini-Bruderschaft stellt Maibaum auf

Brauchtumspflege in Neukirchen-Vluyn : Bruderschaft stellt Maibaum auf

Nach der Pandemiepause will die St. Martini-Bruderschaft Eyll-Rayen das Brauchtum wieder aufleben lassen und stellt am 30. April den traditionellen Maibaum auf.

Die St.-Martini-Bruderschaft Eyll-Rayen rüstet sich. Traditionell stellt die Bruderschaft einen Maibaum am Standort Landschänke zur Grenze auf.

Nach der Pandemiepause soll das Brauchtum wieder aufleben. Mitglieder der St. Martini-Bruderschaft treffen sich am Samstag, 30. April, 15 Uhr, Am Honigshuck/Bergweg. Gemeinsam transportieren sie den Maibaum zum Standort, wo sie gegen 16 Uhr eintreffen werden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Für Brudermeister Franz-Peter Mölders kehrt ein Stück weit Normalität zurück. „Was für mich diesen Tag so besonders macht, ist die Tatsache, dass wir 20 junge Leute im Alter von 18 bis 22 Jahren in unsere Reihen aufnehmen“, erzählt Mölders. In Zeiten von Whatsapp hat Jungschützenmeister Adrian Meissner die Aktion, für Nachwuchs zu werben, kurzerhand in die Hände genommen. Mit Erfolg, wie das Aufstellens des Maibaums zeigen wird. Hinter den Kulissen wurde ebenfalls ein kleines Programm vorbereitet. Schießmeister Mark Marburger hat den Aachener Prinz mit seinem Hofstaat eingeladen. Die St.-Martini-Bruderschaft Eyll-Rayen hat 120 Mitglieder und versteht sich als kirchliche Bruderschaft, die 1654 gegründet wurde. Damals vereinigten sich in der Freiherrlichkeit Rayen, Christen beider Konfessionen zu einer Schutzgemeinschaft, um den Bürgern in Eyll, Rayen, Vluynbusch und Hochkamer Sicherheit zu gewähren. „In brüderlicher Liebe zusammenstehen“ ist ein Versprechen, das die Bruderschaft bis heute prägt, verbunden mit der Pflege des Brauchtums und der Bewahrung der Tradition.