Rheinbergerin bei „Das Große Backen“ auf Sat.1 zu sehen Sandra Kiss backt sich mit ihrer „Buddha Bowl“ eine Runde weiter

Rheinberg/Neukirchen-Vluyn · Die 37-jährige nimmt an der elften Staffel der Sat.1-Show „Das große Backen“ teil. In der fünften Folge müssen die Kandidatinnen und Kandidaten unter anderem runde Croissants und verwirbelte Torten backen. Was sich dahinter verbirgt.

 Sandra Kiss (oben auf der Treppe) ist auch in der fünften Woche der Sat.1-Sendung „Das große Backen“ Dabei. Die Woche trägt den Titel „Schwindelerregende Angelegenheit in der Backstube“.

Sandra Kiss (oben auf der Treppe) ist auch in der fünften Woche der Sat.1-Sendung „Das große Backen“ Dabei. Die Woche trägt den Titel „Schwindelerregende Angelegenheit in der Backstube“.

Foto: ©SAT.1/Claudius Pflug

Es ist bereits die fünfte Woche der Sat.1-Show „Das große Backen“, die seit dem 30. August bei dem Sender wöchentlich ausgestrahlt wird. Vier Wochen lang lief es für Sandra Kiss aus Rheinberg nahezu perfekt, Woche für Woche hat sie sich weiter an die Spitze gebacken. Und auch in der fünften Woche konnte sie überzeugen: Zwar erhielt sich auch diesmal nicht die rote Schürze, kam aber eine Runde weiter und sicherte sich so den Einzug in Woche 6.

Dazu musste sie sich aber zunächst drei Aufgaben stellen: Beim „Swirl Cake“ in Aufgabe eins ging es darum, innerhalb von zwei Stunden einen Kuchen herzustellen, der irgendwo eine Marmorierung beinhaltet. Ob bei der Creme, beim Teig oder beim Topping, wurde den Kandidatinnen und Kandidaten freigestellt. Kiss hat sich dazu „Pink Pitaja Cheesecakes“ überlegt, also kleine Käsekuchen, die aus einem Knusperboden und der üblichen Käsekuchenmasse bestehen. Der „Wirbel“, was „Swirl“ übersetzt bedeutet, wird mithilfe von Drachenfruchtpulver erzeugt, da Kiss einen Wirbel in den Kuchen bringen wollte, der auf natürliche Weise entsteht.

„Es ist ein sehr attraktives Gebäck“, lobte Bettina Schliephake-Burchardt, die zusammen mit Christian Hümbs in der Jury sitzt. „Mein Highlight ist auf jeden Fall der wunderschöne Glanz“, sagte dieser. „Du hast es wirklich meisterhaft gelöst!“ Auch der Geschmack überzeugte die Jury. „Mir gefällt die Konsistenz von dem Cheesecake, er ist nicht trocken geworden“, sagte Schliephake-Burchardt. Kiss kann also sicherlich mit einer guten Jury-Bewertung rechnen, die wie immer erst einige Stunden nach der Sendung bekannt gegeben wird.

In der zweiten Aufgabe, der technischen Prüfung, müssen die Kandidatinnen und Kandidaten eine Croissant-Variation in runder Form mit einer Eierlikör-Sahnefüllung nachbacken. Auf diese Prüfung freute sich Kiss besonders. „Ich liebe Plunderteig“, sagte sie in der Sendung. Und diesen verarbeitete sie auch geschickt zu Croissants. „Die Backfarbe gefällt mir ganz gut“, sagte Schliephake-Burchardt. Die Jury kritisierte allerdings die unterschiedliche Stärke der Croissants. Geschmacklich haben die Backwerke dann aber überzeugt, die Jury hätte sich nur mehr von der Creme gewünscht.

Die dritte und letzte Aufgabe hieß „Dinner Teller“ und bestand darin, die persönliche Leibspeise zum Abendessen herzustellen – nur eben nicht in Form eines Salates, eines Steaks mit Pommes oder eines Burgers, sondern in Form einer Torte, die die Speise optisch exakt imitieren sollte. Kiss hat sich dafür eine „Buddha Bowl“ mit Matcha-Biskuit, einer Tahini-Mascarpone-Creme und karamellisierten Ananas sowie Sesam-Crunch überlegt, da sie gerne asiatisch isst.

Von dieser Idee war die Jury „total beeindruckt“. „Für mich ist das die schönste Torte von allen, die hier vorne steht“, lobte Hümbs. Für ihn machte „die Frische“ das Besondere der Torte aus, die ihm sehr gut schmeckte. „Es ist was ganz Besonderes“, sagte er. Auch für Schliephake-Burchardt war die Kreation der Torte der 37-Jährigen etwas ganz Besonderes, das sie so noch nie gegessen hätte.

Mit diesen Bewertungen aus allen drei Aufgaben spielt die Rheinbergerin auch nach Woche fünf wieder im oberen Mittelfeld mit und geht mit 50,0 Punkten als Zweitplatzierte in die nächste Woche. In der ersten Aufgabe hat sie 16,5 Punkte erhalten, in der technischen Prüfung 13,5 Punkte. Für die dritte Aufgabe gab es 20,0 Punkte, also die höchste Punktzahl.