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Neukirchen-Vluyn: Preisverleihung per Videokonferenz

Heimatpreis in Neukirchen-Vluyn : Digitales Treffen der Preisträger

Wegen der aktuellen Corona-Lage musste die Preisverleihung wie schon im Vorjahr per Videokonferenz statt finden. Das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro wird gleichberechtigt an drei Gewinner verteilt.

(RP) Für das Jahr 2021 vergibt die Stadt Neukirchen-Vluyn zum zweiten Mal den „Heimat-Preis.“ 5000 Euro aus Fördermitteln des Landes stehen dafür zur Verfügung. Neukirchen-Vluyner Vereine und Institutionen waren zur Bewerbung aufgerufen. Insgesamt waren elf Bewerbungen eingegangen, aus ihnen hat der Stadtrat die drei besten ausgewählt. Es wurde entschieden, das Preisgeld von in Höhe von 5000 Euro gleichberechtigt zu teilen. Den Heimat-Preis 2021 für die Stadt Neukirchen-Vluyn haben laut Ratsbeschluss vom 15. Dezember 2021 erhalten: Das Projekt „Radeln ohne Alter“ der Tuwas Genossenschaft (1667 Euro), der Bienenzuchtverein Neukirchen-Vluyn (1667 Euro) und die Gruppierung Protect our Planet (PoP Movement) des Julius-Stursberg-Gymnasiums (1666 Euro).

In einer digitalen Feierstunde kamen am Donnerstag die Preisträger und Bürgermeister Ralf Köpke zusammen. „Zum zweiten Mal haben uns die vielen Bewerbungen um den Heimat-Preis gezeigt, wie bunt und engagiert Neukirchen-Vluyn ist“, so Köpke in der Videokonferenz. „Die drei Preisträger sind mit viel Elan und Engagement bei der Sache, teils schon seit Jahren. Das ist beeindruckend und verdient Anerkennung. Meine herzlichste Gratulation!“

 Bürgermeister Ralf Köpke in der Videokonferenz mit den Preisträgern.
Bürgermeister Ralf Köpke in der Videokonferenz mit den Preisträgern. Foto: Stadt NV
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Für den Heimat-Preis wurden im Vorfeld Kriterien für die Bewertung festgelegt. Dabei ging es unter anderem um Vielfalt, Zusammenhalt, Identität, Brauchtum und Tradition, Ökologie und Artenvielfalt und die Stadt als Erlebnisraum. Damit wird auch das Profil Neukirchen-Vluyns als nachhaltige Stadt auf den verschiedensten Ebenen gestärkt. In den Begründungen zur Preisverleihung heißt es:

Die Tuwas Genossenschaft mit ihrem Projekt „Radeln ohne Alter“ lebt den inklusiven Gedanken: Menschen, die nicht (mehr) mobil sind, wird die gesellschaftliche Teilhabe durch Ausfahrten mit der Fahrrad-Rikscha und Gespräche während der Fahrt ermöglicht. Dem demografischen Wandel wird begegnet, indem sich Ehrenamtliche aktiv gegen die Vereinsamung von älteren Menschen einsetzen. Auch während der Pandemie wurden diese Angebote durch umfangreiche Vorkehrungen ermöglicht.

Der Bienenzuchtverein Neukirchen-Vluyn existiert bereits seit über 100 Jahren (Gründungsjahr 1921). Die Ehrenamtlichen sind unter anderem in der Kinder- und Jugendbildung aktiv. So fördern und stärken sie das Bewusstsein für einen nachhaltigen Lebensstil und Konsum. Durch Unterhaltung des Lehrbienenstands und regelmäßige Kursreihen für Neu-Imker, das „Imkern auf Probe“, sowie die Zusammenarbeit mit Schulklassen und Kindertageseinrichtungen wird der Gedanke einer Bildung für nachhaltige Entwicklung weitergetragen.

Die Gruppe PoP-Movement („Protect our Planet“) des Julius-Stursberg-Gymnasiums (JSG) will veranschaulichen, nicht belehren. Schülerinnen und Schüler des JSG und Ehemalige arbeiten zusammen an Themen von Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit. Aktionen wie „So viel CO² kostet jede Autofahrt zur Schule“, die Einrichtung von Solarbänken und die Teilnahme an der Klima Challenge Ruhr sind nur einige Beispiele der Aktivitäten, die die Relevanz des Umweltschutzes in der Schule und darüber hinaus verdeutlichen und stets an der eigenen Lebenswelt ansetzen.