In Schaephuysener Naturmarkt geht in die fünfte Runde

RHEURDT-Schaephuysen · Vereine und Verbände präsentierten sich dort. Der Naturmarkt Schaephuysen unter neuer Vereinsflagge schließt damit die kreative Pause, die sich ab 2016 anbahnte.

 Stelzenläuferin Estefani überraschte die Besucher des Naturmarkts.

Stelzenläuferin Estefani überraschte die Besucher des Naturmarkts.

Foto: Norbert Prümen (nop)

Mehr als 40 Aussteller haben am Wochenende auf den Marktplatz nach Schopes zum Schaephuysener Naturmarkt eingeladen. Vereine und Verbände präsentierten sich dort. Das Handwerk, wie am Stand von Korbflechter Stefan Reith möglich, ließ sich über die Schulter schauen. Die Jugendfeuerwehr lud die jüngsten Besucher zu Wasserspielen ein. Der organisierende „Verein für Artenvielfalt“ hatte ein gutes Händchen bei der Auswahl der Aussteller bewiesen. „Wir haben den Markt als naturnahe Veranstaltung für Schaephuysen und Rheurdt konzipiert“, sagte Frank Hoffmann vom Vorstand.

Der Naturmarkt Schaephuysen unter neuer Vereinsflagge schließt damit die kreative Pause, die sich ab 2016 anbahnte. Aus dem damals ausgerichteten „Naturmarkt zum Genießen“ wurde kurzerhand „Naturmarkt – Genuss, Handwerk, Kunst“. Peifer-Weiß: „Damit öffnen wir den Markt auch für kreatives Handwerk und Kunst. Wir bleiben aber traditionsgemäß regional.“

Vom Thema Natur und Nachhaltigkeit ließen sich die Aussteller in der Vorbereitungsphase leiten. Wie Wolfgang und Karola Ingenpaß, deren Leidenschaft alte Holzpaletten sind. Sie bearbeiten sie und führen das Holz einer neuen Bestimmung zu. „Wir haben vor Ort so viel Materialien, die sich upcyclen lassen. Damit setzen wir ein Zeichen für Nachhaltigkeit und gegen Neuware im Dekobereich“, sagt das Rheurdter Ehepaar.

Österliche Hasendeko wie auch andere Deko-Ware fanden viel Interesse. So auch die maritime Variante, die schon Lust auf den Sommer machte. Ähnlich der Schmuck aus altem Fahrradschlauch an einem anderen Stand. Das Team vom Herveshof setzte auf die kulinarische Note. Barbara Janitza und Dagmar Nielsen hatten aus ihrem Garten Stauden für die Tauschbörse mitgebracht. „Was in unseren Gärten zu viel ist“, meinten sie.

Während fleißig probiert und gestöbert wurde, bahnte sich die grüne Frühlingsfee auf ihren langen Stelzen den Weg auf dem Marktplatz. „Wie schön, dass ihr alle gekommen seid“, begrüßte sie das staunende Publikum und verkaufte dazu Lose.

Für kommenden Oktober ist jetzt ein Herbstmarkt zum Erntedankfest mit begleitendem Gottesdienst geplant.

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