Mittel vorhanden: Rheurdt arbeitet an einem Spielplatz für Neufeld.

Grundstück gesucht, Mittel vorhanden : Rheurdt arbeitet an einem Spielplatz für Neufeld

Es gibt positive Zeichen für den von Kindern und Eltern in Neufeld geforderten Spielplatz. Wie Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen unserer Zeitung sagte, habe sich ein Grundstücksbesitzer in ersten Gesprächen aufgeschlossen gezeigt.

Bei zwei weiteren Flächen stehe eine Reaktion des Besitzers noch aus. In den Etatentwurf der Gemeinde für 2020 sollen die Mittel für den Spielplatz in vollem Umfang eingestellt werden, sagte Kleinenkuhnen. Der Gemeindehaushalt werde natürlich anschließend von den Parteien beraten und brauche einen politischen Beschluss.

Rückblick: Zwei Mütter hatten vor der Sommerpause dem Gemeinderat eine Liste mit 80 Unterschriften für den Spielplatz überreicht. Der fehlt den mehr als drei Dutzend Mädchen und Jungen, seit ein privater Spielplatz vor längerer Zeit schloss. „In Neufeld besitzt die Gemeinde selbst kein freies Grundstück“, umriss Bürgermeister Kleinenkuhnen das Hauptproblem, vor dem die Gemeinde steht. Deshalb sei er derzeit auf der Suche nach einem passenden Grundstück für den künftigen Spielplatz. Dafür gebe es momentan drei mögliche Flächen. Der Spielplatz sollte nach Kleinenkuhnens Worten möglichst auf der Westseite der Neufelder Straße liegen – denn dort wohnen die meisten der jungen Eltern mit ihren Kindern.

Damit der Spielplatz gebaut werden kann, sollen Gelder in den Gemeindeetat 2020 eingestellt werden. Der Spielplatz solle ein Angebot für kleinere Kinder bieten, aber auch Tore und einen Bolzplatz für die etwas Größeren bekommen, so schildert es der Bürgermeister. Auch an Sitzgelegenheiten für die Eltern und Großeltern werde gedacht. Hinzu komme ein Unterstand, der bei Regen Schutz bietet.

Ungeklärt ist bislang, wie die als Landstraße ausgewiesene Neufelder Straße für Fußgänger sicherer gemacht werden kann. Zebrastreifen dürfen auf Landstraßen nur dann angebracht werden, wenn eine vorgegebene Anzahl von Fußgängern diese Straße regelmäßig quert. Auf den Wunsch von Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen von Anfang Juli, über Verkehrsberuhigung auf der Landstraße zu sprechen, hat Straßen NRW bislang nicht geantwortet.

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