Martinusschule Rheurdt erhält elektronische Schultafeln

Bildung in Rheurdt : Martinusschule erhält elektronische Schultafeln

Die „Whiteboards“ werden mit Mitteln aus dem NRW-Programm Gute Schule 2020 angeschafft.

Die Rheurdter Martinusschule war grundlegend saniert worden, bevor sie 2016 neu eröffnete. Dennoch investiert die Gemeinde im nächsten Jahr rund 350.000 Euro in die Grundschule. Das größte Vorhaben ist ein Zusatzgebäude, das 150.000 Euro kosten soll. Wie berichtet, werden darin Spielgeräte für den offen Ganztag Platz finden und Räume für den Hausmeister entstehen. Außerdem können Schüler ihre Räder unter dem „herausgezogenen“ Dach abstellen.

Weiteres Geld fließt in eine Photovoltaikanlage und sogenannte Whiteboards. Im Haushaltsplan 2019 sind dafür jeweils 50.000 Euro veranschlagt. Whiteboards sind elektronische Tafeln. Die „weißen Tafeln“ stehen für die Digitalisierung, welche die Martinusschule gerade durchläuft. So standen ihr zum Beispiel im Jahr 2018 gut 40.000 Euro für iPads und ein Schulnetzwerk zur Verfügung. Das Geld stammt aus dem Projekt „Gute Schule 2020“, über das die Gemeinde seit 2017 jährlich vom Land 107.000 Euro erhält. Das Land sieht es gerne, wenn Städte und Gemeinden Mittel aus dem Programm dafür einsetzen, die digitale Infrastruktur auszubauen und die Ausstattung zu verbessern.

Rheurdt stockt die Landesmittel im nächsten Jahr auf rund 350.000 Euro auf. Neben den genannten Maßnahmen erhält die Martinusschule für 25.000 Euro eine Klimaanlage. Für weitere 25.000 Euro werden Klassenräume erneuert. Und wiederum für 25.000 Euro wird der Lehrerparkplatz neu gepflastert. Ferner werden 10.000 für Euro eine Tartanbahn und 6000 Euro für die Inklusion bereitgestellt.

„Das Konzept Schule 2020 wurde mit der Schulleitung abgestimmt“, berichtet Stefan Schmieder von der Gemeindeverwaltung. Im Jahr 2020, wenn das Landesprogramm ausläuft, stehen daraus noch einmal 107.000 Euro zur Verfügung. Dafür soll die Martinusschule unter anderem ergonomische Stühle und Tische sowie neue Spielgeräte erhalten. Außerdem soll die Schule weiter digitalisiert und das „Blaue Haus“ saniert werden. Wenn die Ratsmitglieder ab Oktober 2019 den Haushalt 2020 beraten, könnten sie erneut den Betrag aufstocken.

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