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„Markt der Möglichkeiten“ in Neukirchen-Vluyn: So kommen alle in Bewegung.

„Markt der Möglichkeiten“ in Neukirchen-Vluyn : Grün und voller Vibrationen: So kommen alle in Bewegung

Die neongrünen Spiralschläuche wiegen pro Stück 500 Gramm. Das liegt an den vier Stahlkugeln im Inneren, die gleichzeitig für Vibrationen sorgen. Marianne und Astrid Friedriszik schwangen ihre Ringe am Donnerstag hin und her.

Die „Smotheys“, wie Sportgeräte heißen, bringen alle Menschen auf Trab. Genau das wollten sie auf dem Denkmalplatz beweisen. Die Juni-Ausgabe des Marktes der Möglichkeiten stand unter dem Motto „Nachhaltig bewegen“.

Und das hatte gleich eine doppelte Bedeutung. Zum Bauernmarkt plus umfangreichem Beiprogramm hatten sich zahlreiche Einwohner hinbewegt. Marianne und Detlev Friedriszik versuchen seit Jahren bei allen Altersstufen mit und ohne gesundheitliche Einschränkungen mit ihren Bewegungsinitiativen ein Zeichen zu setzen. Die grünen Smotheys können die Beweglichkeit der Menschen verbessern. Während Bewegungstrainerin Marianne Friedriszik zu einem halbstündigen Schnupperwalk aufbrach, zeigte ihr Mann, was ihm als Parkinson-Patient das Smothey-Training gebracht hat: sichere Schritte. „Früher bin ich nur über die Straße geschlurft.“ In 20 Schulen und 26 Kindergärten der Region werden die neongrünen Muntermacher bereits eingesetzt.

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Die Neukirchener Quartiersmanagerin Jasmin Mannarino freute sich über den zahlreichen Besuch und die Initiativen, die den Bauernmarkt zu einem Treffpunkt machten. Zum Thema Nachhaltigkeit hatten Mike Engelhof, Betriebsleiter der Kompostierung auf dem Asdonkshof und die Agendabeauftragte Marion May-Hacker einen wichtigen Hinweis mitgebracht. Neuerdings verkaufen clevere Geschäftsleute angeblich kompostierbare Plastikbeutel, in denen Biomüll zur Zersetzung auf den Kompost geworfen werden soll. Scheinbar praktisch, aber tatsächlich umweltschädlich – lautete die Warnung der beiden Kompost-Experten: „Kompost entsteht binnen sechs Wochen, diese Beutel zersetzen sich aber frühestens nach zwölf Wochen“, sagte Engelhof. Besser sei es, seine Kompostabfälle in einer Papiertüte zu sammeln – oder in eine alte Tageszeitung einzuwickeln.

Der Stadtjungendring grillte, die Anbieter des Bauernmarktes verkauften lokal hergestellten Käse, Obst, Gemüse und Honig. Die Dorfmasche und die Tu-Was-Genossenschaft rundeten das Angebot ab.