Kommunalpolitik in Rheurdt Dorfentwässerung soll 1,24 Millionen kosten

Rheurdt · Neuer Generalentwässerungsplan, neues Feuerwehrquartier und ein Großstall beschäftigen Ausschuss.

 Mitte Dezember beschloss der Gemeinderat das neue Feuewehrgerätehaus für Rheurdt. Die Feuerwehr kam mit mehr als 70 Zuschauern.

Mitte Dezember beschloss der Gemeinderat das neue Feuewehrgerätehaus für Rheurdt. Die Feuerwehr kam mit mehr als 70 Zuschauern.

Foto: Dirk Neubauer

Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Ökologie kommt am heutigen Donnerstag, 4. April, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen: ein erster Blick auf den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Rheurdt, der Generalentwässerungsplan (GEP) für die Gemeinde mit einem Investitionsbedarf von insgesamt 1,24 Millionen Euro und die Genehmigung für die Errichtung eines neuen Stalles für knapp 15.000 Legehennen auf dem Grundstück Schaephuysener Steg 1.

Feuerwehr Nach einer mit Nachdruck geführten Debatte folgte der Rat dem Wunsch der Feuerwehr: Das neue, größere Feuerwehrgerätehaus soll am Marktplatz/Aldekerker Straße errichtet werden. Das Sonsbecker Architekturbüro Mummert wurde mit den Planungen beauftragt und zeigt nun erstmals, wie das neue Gerätehaus aussehen soll. Anschließend beraten die Fraktionen die Entwürfe. Mitte Mai kommen die in den Ausschuss zurück.

Generalentwässerungsplan Der derzeitige GEP stammt aus dem Jahr 1997 – Zeit für eine Anpassung. In den 2000er Jahren wurden die durch den Bergbau verursachten Setzungen im Kanalsystem behoben. Die Lineg korrigierte durch Setzungen abhanden gekommenes Gefälle an Dufhausgraben und die Pastorskuhle durch ein Pumpwerk. Zugleich gibt es in Rheurdt bei Starkregen die Situation, dass das von Höhenzug herabfließende Wasser manchmal nicht von der Kanalisation aufgenommen werden kann. Es gibt Überflutungen. Der Generalentwässerungsplan legt fest, in welcher Reihenfolge Kanalsanierungen und Verbesserungen im Graben- und Straßensystem durchgeführt werden sollen, um Überflutungen so selten wie möglich zu halten. Er enthält zwei Dutzend Sanierungsbereiche und beziffert den Gesamtaufwand aller Maßnahmen auf 1,24 Millionen Euro.

Legehennen Ursprünglich sollten am Schaephuysener Steg Rinder gehalten werden. Dafür gab es seit 2015 die notwendigen Genehmigungen. Nun hat der Eigentümer beantragt, dort einen XXL-Hühnerstall zu errichten. Sämtliche Pläne liegen der Gemeinde vor. Den Politikern wird empfohlen, dem Bauwunsch zuzustimmen.

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