Klimaschutz in Neukirchen-Vluyn: Eine Frau wird der Stadtradelstar 2019.

Klimaschutz in Neukirchen-Vluyn : Eine Frau wird der Stadtradelstar 2019

Das Klima schützen und etwas für die Gesundheit tun: Elke Wimmer musste nicht lange überlegen, als ihr dieses Ehrenamt angetragen wurde.

Am 6. Mai starten Bürger, Politik und Verwaltung ins Stadtradeln. Im Wettbewerb mit den Nachbarstädten gilt es dann wieder drei Wochen lang, möglichst viele Wegstrecken mit dem Fahrradad zurückzulegen und somit Kohlendioxid einzusparen – getreu dem städtischen Motto „NV – Wir geben Klima Schutz“.

Jeder, der in diesen drei Wochen auf das Fahrrad setzt, kann seine erradelten Kilometer online unter www.Stadtradeln.de/neukirchen-vluyn eintragen. Teams aus Vereinen, Nachbarschaften oder Unternehmen können sich auf dieser Wenseite anmelden. Wer alleine radelt, tritt einfach dem offenen Team der Stadt bei. So kamen in den vergangenen drei Jahren jeweils zwischen 60.000 und 103.000 Kilometer zusammen. Neukirchen-Vluyn misst sich beim Stadtradeln auch mit den Nachbarn im Kreis Wesel. Das Top-Ergebnis aus 2017 gilt somit als Maßstab, um auch im Wettkampf mit den anderen Kreiskommunen möglichst erfolgreich zu sein.

Wie in den Vorjahren geht einer wieder voran: der Stadtradelstar. Hierfür wurde in diesem Jahr erstmals eine Frau gewonnen. Elke Wimmer, bei der Lineg in Kamp-Lintfort für die Kommunikation verantwortlich, wohnt in Neukirchen-Vluyn und lässt bereits seit vielen Jahren das Auto für Einkäufe und Besuche in der näheren Umgebung stehen. Während des Stadtradelns verzichtet sie komplett auf das Auto. Von April bis Oktober will sie außerdem nach eigenen Angaben versuchen, so oft wie möglich von Vluyn aus zu ihrem Arbeitsplatz in Kamp-Lintfort zu radeln. „Der zeitliche Aufwand ist gering. Mit dem Rad brauche ich maximal 30 Minuten mehr für Hin- und Rückweg. Und das Wichtigste: Ich fühle mich gut dabei“, geht sie bei der diesjährigen Aktion mit Überzeugung voran. Wie alle Teilnehmer hofft auch sie auf möglichst gutes Wetter, aber: „Es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“

(dne)
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