Gemeinde in Bewegung: Rheurdt verlängert den „Pakt für den Sport“.

Gemeinde in Bewegung : Rheurdt verlängert den „Pakt für den Sport“

Der Vertrag regelt die Zusammenarbeit zwischen den 13 Sportvereinen und der Gemeinde.

13 Sportvereine gibt es in Rheurdt. Der Gemeindesportverband vertritt ihre Interessen. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist durch den „Pakt für den Sport“ geregelt. Dieser Vertrag lief Ende 2018 nach sechs Jahren aus. Jetzt hat der Gemeinderat den Pakt verlängert.

Jürgen Wienes als Vorsitzender des Gemeindesportverbandes trug einige Änderungsvorschläge vor, die bereits im Schulausschuss einstimmig beschlossen worden waren. Sie sind vor allem redaktioneller Art. So heißt es bei dem Ziel „Förderung des Sportabzeichenwettbewerbs der Schulen, Vereine und für jedermann“ jetzt „… für jeden Mann und jede Frau“. Dazu kommt eine grundlegende Änderung. Bislang galt bei der Zuteilung von Fördermitteln ein Vorrang für kommunale Sportstätten. Sie sollten zuerst saniert, modernisiert oder neu gebaut werden. Erst danach kamen vereinseigene Sportstätten zum Zuge. Jetzt entfällt dieser Vorrang. Alle Sportstätten sind nun gleichberechtigt, wenn Mittel aus Düsseldorf fließen.

Ursprünglich hatte der Pakt schon im Dezember 2018 verlängert werden sollen. Der Gemeindesportverband hatte um Aufschub gebeten, um Zeit zu haben, alle Vereine zu beteiligen und über Änderungswünsche zu beraten. Den Pakt durchzieht die Idee der Bürgergesellschaft, in der Sport ein integraler Bestandteil ist. „Die kommunale Sportentwicklung ist bedeutender Teil zukunftsorientierter Gemeindeentwicklung“, heißt es in dem Pakt, der sechs Din-A4-Seiten umfasst.

„Überall dort, wo Menschen leben, arbeiten und wohnen, ist der Sport kein isoliertes gesellschaftliches Sub-System, sondern fester Bestandteil der Straßen-, Jugend- und Familien-, Senioren-, Fest- oder Vereinskultur.“ Im „Pakt für den Sport“ sind Ziele festgelegt, um den Freizeit-, Breiten- und Leistungssport zu fördern. Mehrfach ist die Leistung ehrenamtlichen Mitarbeiter und Führungskräfte gewürdigt. Sie seien die „Säulen“ des Systems.