Feuerwehr in Rheurdt Training vor der Feuerwand von Boxmeer

Zwölf Feuerwehrleute aus Rheurdt übten die Brandbekämpfung im niederländischen Simulator.

 Die Feuerwehr Rheurdt beim Training im Brandsimulator.

Die Feuerwehr Rheurdt beim Training im Brandsimulator.

Foto: Feuerwehr Rheurdt

(RP) Die Brandbekämpfung in geschlossenen Gebäuden lässt sich nicht aus Büchern oder Vorträgen erlernen. Deshalb brechen Feuerwehrleute aus Rheurdt regelmäßig ins niederländische Boxmeer auf. Im dortigen „Safety Center“ werden Gebäudebrände unter realistischen Bedingungen nachgestellt – und müssen von den Übungsteilnehmern gelöscht werden.

Mehrere hundert Grad Hitze, Rauch und Flammen, die gefährlich undurchsichtig und heiß vor den Rettern stehen – das ist die Ausgangssituation die alle, die in Boxmeer üben. Nirgendwo sonst können Feuerwehrleute unter solch realistischen Bedingungen erfahren, wie sie ein Feuer am besten bekämpfen. Dabei geht es auch um die Interpretation des Flammenbildes: Geht man im nächsten Moment mit dem Löschrohr noch weiter vor, oder droht gar eine der gefürchteten Durchzündungen – weil ein Feuer plötzlich Sauerstoff bekommt.

Das beste taktische Vorgehen gegen einen Brand und das Training am Strahlrohr – all das sind Übungsbereiche, die im engeren Sinne nur hinreichend trainiert werden können, wenn die Bedingungen der Wirklichkeit entsprechen. Zwölf Retter der Freiwilligen Feuerwehr Schaephuysen bekamen jetzt wieder die Gelegenheit, unter schwerem Atemschutz und mit einem unter maximalem Druck stehenden C-Rohr in der Hand zu trainieren. Geübt wurden das rasche Vorgehen bei einem Küchenbrand und das Löschen einen brennenden, in einer Tiefgarage geparkten Autos.

Neben der Gewöhnung an die Hitze eines simulierten Vollbrandes und dem raschen, besonnenen Vorgehen kam es bei den Übung – wie in der Realität – darauf an, dass sich die Teilnehmer aufeinander verlassen können. Die Übungsteilnehmer aus Schaephuysen erreichten all ihre Lernziele.

(dne)