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Fachmann: Rheurdts Kanäle sind in gutem Zustand

Infrastruktur in Rheurdt : Fachmann: Rheurdts Kanäle sind im guten Zustand

Horst Overfeld von der Kommunalagentur NRW sieht keinen Investitionsstau. Abwasserbeseitigungskonzept wird fortgeschrieben.

In den letzten Monaten hat sich Horst Overfeld in der Gemeinde Rheurdt angesehen, auf welchen Flächen Schmutzwasser sowie Regenwasser anfallen und wohin sie abgeleitet werden. Der Gewässerschutzbeauftragte der Kommunalagentur Nordrhein-Westfalen, die von der Gemeinde beauftragt worden war, fasste die Ergebnisse in einem Abwasserbeseitigungskonzept zusammen. Dieses stellte er jetzt den Ratsmitgliedern vor.

„Alle sechs Jahre hat eine Gemeinde ein Abwasserbeseitigungskonzept zu erstellen“, berichtete der Diplom-Ingenieur für Siedlungswasserwirtschaft. „Das neue Konzept gilt ab Anfang 2019.“ Dieses sei im Wesentlichen eine Fortschreibung des heutigen Konzeptes, das bis Ende 2018 gelte und bereits die fünfte Fortschreibung gewesen sei. Es basiere auf den beiden Generalentwässerungsplänen für Schaephuysen und für Rheurdt.

Der Diplom-Ingenieur sah bei den Abwasserkanälen keinen Investitionsstau: „Sie werden regelmäßig kontrolliert, ausgetauscht oder mit Inlinern versehen. Das Netz ist in gutem Zustand.“ Rund 200.000 Euro habe die Gemeinde seit Anfang 2013 jedes Jahr bereitgestellt, lobte er. Diesen Betrag hielt er für die nächsten Jahre ebenfalls für angemessen. Mit einem Inflationsausgleich seien das bis Ende 2024 insgesamt 1,3 Millionen Euro.

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Im Gemeindegebiet gebe es zehn Einleitungsstellen. Er habe die Flächen katalogisiert und drei Gruppen zugeordnet. Viele Flächen seien schadlos. Bei anderen sei eine generelle Vorbehandlung notwendig. Wiederum andere Flächen lägen dazwischen. Horst Overfeld führte bereits Maßnahmen auf, die erst von Anfang 2025 bis Ende 2030 umzusetzen sind. „Die Bezirksregierung, die das Konzept genehmigt, will eine Perspektive sehen“, begründete er.

Im November sei das Abwasserkonzept mit dem Niersverband und der Linkniederrheinischen Entwässerungsgenossenschaft abgestimmt worden, teilte Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen mit. Im Dezember liege dieses Konzept bei der Bezirksregierung. Anfang 2019 erwarte die Gemeinde die Genehmigung, mit der es in Kraft trete.

(got)