Neukirchen-Vluyn: Einsatz der Ehrenamtler gewürdigt

Neukirchen-Vluyn : Einsatz der Ehrenamtler gewürdigt

Bürgermeister Harald Lenßen überreichte die Goldene Ehrennadel der Stadt.

Ehre, wem Ehre gebührt. In einer Feierstunde überreichte Bürgermeister Harald Lenßen an Waltraud Gaffi, Kriemhild Gattwinkel, Anneliese Kutsch und Bruno Schrade im Museum die Goldene Ehrennadel. Die Auszeichnung erhalten Menschen, die "besondere Verdienste um die Stadt und ihre Bevölkerung erworben haben". So setzt sich Waltraud Gaffi seit über 25 Jahren im Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes ein, hilft in der Kleiderkammer und organisiert die Blutspendetermine. Die Aufzählung der Tätigkeiten, so Lenßen, gebe nicht den Umfang der Arbeit wieder. Vor allem steige die Bedeutung verschiedener Angebote, die für zusätzliche Sicherheit bei Menschen sorgten.

Kriemhild Gattwinkel engagiert sich im Neukirchener Erziehungsverein, dem ökumenischen Flüchtlingskreis und der Lokalen Agenda 21. Als 2015 die Flüchtlingswelle die Stadt erreichte, sorgte Kriemhild Gattwinkel dafür, den Menschen zu helfen und ihnen Sicherheit zu vermitteln. "Ohne das Ehrenamt hätten wir die Situation nicht so gestalten können", sagte Lenßen.

Anneliese Kutsch und ihre jahrzehntelange Arbeit ist vor allem den Menschen in Neukirchen bekannt. Lenßen nannte Stichworte wie den Neukirchener Heimat- und Verkehrsverein, Mundart- und Theaterveranstaltungen, Brauchtumspflege. Hinzu kommen Tätigkeiten im Presbyterium, der Frauenhilfe.

In vielen Bereichen der Kirchengemeinde St. Antonius hat Bruno Schrade seine Spuren hinterlassen. Lenßen erinnerte an sein Engagement in der Bauplanungsphase des Gemeindezentrums und der St. Antonius-Kirche. Hinzu kommt der Einsatz beim Bau und die Pflege des Antonius-Heiligenhäuschens, seine Arbeit im Vorstand der St. Antonius-Gilde. Ohne sein Ehrenamt wäre auch die Errichtung des Friedhofkreuzes nicht denkbar gewesen. Zudem engagiert er sich für die Alten- und Rentengemeinschaft sowie die KAB. All diese Arbeiten zu erledigen, sei heute keine Selbstverständlichkeit.

(sabi)
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