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DLRG Rheurdt: Gute Ergebnisse bei der Vereinsmeisterschaft

Schwimmen in Rheurdt : DLRG: Gute Ergebnisse bei der Vereinsmeisterschaft

90 Teilnehmende stellen sich in Rheurdt den Anforderungen des Rettungsschwimmens in den verschiedenen Altersgruppen.

Die DLRG-Vereinsmeisterschaften in Rheurdt setzen das Startzeichen für die nächsten Monate bei den Wettkämpfen im Rettungsschwimmen. Über die Teilnahme von rund 90 Mitgliedern freute sich Andreas Mölders vom DLRG-Vorstand. „Für die Aktiven, die auch zu den Wettkämpfen fahren, ist die Vereinsmeisterschaft auch der klare Beleg für den eigenen Leistungsstand“, so Mölders. Das Altersspektrum von sechs bis Mitte 70 Jahren belegt den familiären Charakter, den diese Veranstaltung im Verein einnimmt. „Mit 90 Teilnehmern ist unsere erste Veranstaltung gut besucht“, so Mölders.

Von der Vereinsmeisterschaft geht es nämlich weiter zu den Bezirksmeisterschaften. Der Blick in die verschiedenen Altersgruppen zeigte Potential, beispielsweise in der Altersklasse der elf- bis zwölfjährigen Mädchen. Zu den drei Disziplinen des Rettungsschwimmens gehören 50 Meter kombiniertes Schwimmen, 50 Meter Flossenschwimmen und 50 Meter Hindernisschwimmen. Nike Skorwider hatte bei den Mädchen die Nase vorn, bei den Jungen Leon Görtz. Die Anforderungen steigen mit der Altersklasse.

In der Altersklasse 13/14 Jahre siegten Paula Wiese und Sven Platen in Disziplinen wie Retten, Retten mit Flossen und 100 Meter Hindernisschwimmen. In der Altersgruppe 60+ lag im kombinierten Schwimmen, Schwimmen mit Flossen und 50 Meter Freistil Veronika Hoffmann vorne. Gleich mehrere Familienmitglieder stellten sich dem Wettkampf oder aber drückten vom Beckenrand aus die Daumen, wie Gustav und Ursula Flemming. „Für unseren Enkel Nils Kardell“, so Gustav Flemming. Für die Großeltern ist das Familiäre das Bindende im Verein. „Jeder bringt sich nach Kräften und Zeit ein“, freut sich Andreas Mölders mit Blick auf die Cafeteria, die von den Mitgliedern betreut wird. Erstmals mit in der Organisation dabei ist Felten Skorvider (16), der mit am Computer sitzt und sich um die Verarbeitung der Ergebnisse kümmert. „Das ist das Schöne bei uns, dass wir Hilfe und Unterstützung aus den eigenen Reihen haben“, so Andreas Mölders. Auch haben Kerstin Recken, Kathrin Skorvider, Doris Mölders und Alia Lentz den theoretischen Teil in der Kampfrichterstufe der Hallenwettkämpfe absolviert. „Da wir alle aus dem Wettkampf kommen, fiel uns der Lehrgang leicht, da sich alles aus den uns bekannten Abläufen erklärt. Gleichzeitig wissen wir aus der Erfahrung heraus, zu entscheiden. Unser Ziel ist es, bei den Deutschen Meisterschaften als Kampfrichter eingesetzt zu werden“, sagt Kerstin Recken (33). Nun fehlt noch der praktische Teil.