Die DLRG Rheurdt-Schaephuysen lud zum Leistungsvergleich aller Altersklassen.

Die DLRG Rheurdt-Schaephuysen lud zum Leistungsvergleich aller Altersklassen : Auf der Suche nach den besten Rettungsschwimmern

Die DLRG Rheurdt-Schaephuysen startete mit den Vereinsmeisterschaften das Wettkampfjahr 2019.

Ab in die Fluten unter Wettkampfbedingungen, so lautete das Motto der DLRG Rheurdt-Schaephuysen. Innerhalb von vier Stunden stellten sich am Samstag die verschiedenen Altersklassen den Herausforderungen im Wasserrettungssport. Jedes Jahr steht zu Jahresanfang diese Meisterschaft an, die zugleich der Auftakt für die nächsten Veranstaltungen in den DLRG-Bezirken ist. Am 16./17. März richten die Rheurdter auf Bezirksebene aus.

Die jüngsten Teilnehmer am Samstag waren sechs Jahre, schwammen die 25-Meter-Bahn. Die nächsten Altersklassen (neun bis zehn Jahre) legten beim Flossenschwimmen gute Zeiten vor. Für die folgende Altersklasse (Hilfsmittel Flossen) stand das „Retten einer Puppe“ (50 m) auf dem Programm. Schnell verliefen die Starts nach einem Prinzip: Anschwimmen-Tauchen-Wenden und zurück. Die 25-Meter-Bahnen im Rheurdter Hallenbad bieten für die Altersklassen unterschiedlichste Herausforderungen in den Disziplinen. Beispielsweise gehören zu einer kombinierten Rettungsübung auf 100 Metern folgende Elemente: 50 m Freistil, 17,5 m Tauchen, Puppenaufnahme, 32,5 m Schleppen der Puppe.

„Bei uns geht es um Schnelligkeit“, so der DLRG-Vorsitzende Andreas Mölders. 50 bis 75 Kilo wiegt die Puppe, die auf vorgegebener Strecke sicher ans Ziel gebracht werden muss. Mit knapp 100 Teilnehmern ist Mölders zufrieden. „Unsere ältesten Teilnehmer sind 72 Jahre. Wir haben aktuell durch Erkältungskrankheiten Absagen bekommen“, so Mölders über das Teilnehmerfeld. Die Spezialität und Stärke der Rheurdter DLRG-Mannschaft liegt ganz klar im Wasserrettungswesen und wird entsprechend trainiert. Einsatztauchen gehört nicht zum Rheurdter Angebot, „sondern findet bei anderen Ortsgruppen statt“, so Mölders. Dass die Rheurdter auf internationalem Parkett mit zur Spitze gehört, belegen zahlreiche Titel.

Mit beim Wettkampf am Samstag waren Doris Deselaers, Elisabeth Hellmanns und Veronika Hoffmann, AK 60, Abteilung Golden Girls. „Wir haben uns verbessert“, so ihr Fazit. Sie trainieren erst seit drei Jahren. „Ganz schon anstrengend, aber cool“, so Finn und Luca (7) nach ihrem Wettkampf. Auch wieder dabei Nicola Berendes. Einige Ergebnisse und erste Plätze: Offene Klasse (sechs Disziplinen): Judith Mölders (Jahrgang 1996), Philipp Lengkeit (Jahrgang 1993); Altersklasse 17/18: Lena Metz, Sönke Hoyer; drei Disziplinen (Altersklasse 15/16): Franka Vogel, Velten Skorwider. Senioren (drei Diszplinen): Maike Ebeling, Andreas Gros.