Der Hand-Made-Markt beeindruckte die Rheurdter mit einem breiten Warenangebot

Der vierte Hand-Made-Markt beeindruckte mit einem originellen Warenangebot : Wo Zwiebelmarmelade aufs Fahrradmonster trifft

Der vierte Handmade-Markt um den Maurischen Pavillon lockte an knapp 30 Stände. Das Wetter spielte mit.

Mit knapp 30 Ständen zeigten die Kreativen rund um den Maurischen Pavillon, einen bunten Mix an handgefertigten Dingen, wie Edles aus Strick, Leder, Stoffen und Leinen. Kunsthandwerk der verschiedenen Kategorien, Kunst, Kulinarisches wie auch Nützliches fand schnell Abnehmer.

Andreas Engelen und Christian Gutmann öffneten dazu zum vierten Mal ihren Garten. In gleich drei „Gartenzimmern“ breiteten die Aussteller ihre Schätze aus und präsentierten damit zugleich die Trends in der Szene. Das Wetter zeigte sich sonnig-herbstlich, der Besucherstrom gab sich entsprechend gut. „Wir legen Wert auf handgefertigte Sachen, Kunsthandwerk und Kunst, und das gefällt auch den Gästen“, so Engelen. Gemütlich ließ es sich an den Ständen entlang schlendern, um beispielsweise bei Marlies und Doro von „Perl und Filz“ stehen zu bleiben. Halsketten aus gefädelten Perlen und gefilzte Accessoires fertigen sie über das ganze Jahr, um beim Handmade-Markt dabei zu sein.

„Uns gefällt die Atmosphäre, das Ambiente und die netten Gespräche mit dem Publikum“, so ihre Meinung. Steffi Bongers zaubert aus Fahrradschläuchen nützliche und schmückende Utensilien wie Geldbörse und Ketten. Witzig die kleinen Fahrradmonster, die am Lenker angebracht werden. „Sie passen auf das Fahrrad auf“, freute sie sich. Intensiver Lavendelduft zog an den Stand von Simone Grothoff. „Wir haben im Urlaub in Ligurien den Lavendel gepflückt“, erzählte sie. Stoffsäckchen, die ihre Mutter Hannelore bedruckte, machen das kleine Produkt perfekt. Ihr Mitausstellerinnen, Pia Pannenbeckers und Christiane Bestendonk, hatten ebenfalls ihren kreativen Ideen freien Lauf gelassen. Als Tipp wurde die Zwiebelmarmelade von Monika Schmidt gehandelt, passend zu Gegrilltem oder Käse. „Mit meinen Aufstrichen versuche ich die besonderen Geschmacksrichtungen ins Glas zu bekommen“, so Monika Schmidt, die sich am Ende des Nachmittags über ein „ausverkauft“ freute.

Verschiedene Materialien wie Leder, Filz und Stoff kombiniert Simone Jacobsen für ihr Taschendesign und sonstigen Wohn-Accessoires. „Schönes aus Stein“, so das Motto von Dieter Kniffka, der sich bei der Materialbearbeitung über die Schulter schauen ließ. Unikate zum Schenken und Behalten ist die Kernidee dieses Marktes, der im nächsten Jahr eine Neuauflage finden wird.