Carsharing in Rheurdt geht in die zweite Generation

Neuer Mietwagen in Rheurdt : Carsharing geht in die zweite Generation

Ein neuer Ford Eco-Sport steht jetzt am Meistersweg für registierte Nutzer bereit. Das Angebot wird in Rheurdt, im Gegensatz zu Schaephyusen, bisher nicht so gut angenommen

Wer in Rheurdt schnell einen fahrbaren Untersatz braucht, findet ihn auf dem Parkplatz am Meistersweg, in Höhe von Haus Quademechels. Das Carsharing in Kooperation mit dem Kamp-Lintforter Autohaus Ford Espey, der Niag und der Gemeinde macht es möglich, zeitweise mobil zu sein. Die Nähe zur Bushaltestelle war ausschlaggebend für die Standortwahl. Die bereits zweite Pkw-Generation wurde jetzt am Meistersweg stationiert: ein Ford Eco-Sport, mit ansprechender Einstiegshöhe und viel Platz im Innenraum. Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen: „Wir bieten in Schaephuysen am Bürgermeister-Beelen-Platz ebenfalls ein Carsharing an, das regelmäßig von Fahrgemeinschaften genutzt wird. In Rheurdt ist die Nutzung noch zurückhaltend.“

Seit Mai 2017 besteht das Angebot an beiden Standorten. Die Gemeinde will zur Mobilität ihrer Bürger beitragen, sagte Kleinenkuhnen. „Auch deshalb, weil wir mit 93 Prozent eine hohe Pendlerquote haben.“ Wer morgens zur Arbeit fährt, „blockiert“ das Familienfahrzeug, so wird oft ein Zweitwagen angeschafft, der dann aber wenig genutzt wird. Carsharing sei eine sinnvolle Alternative.

Zwar habe sich mit dem Einsatz des Schnellbusses seit August die Anbindung an den Aldekerker Bahnhof mit Fahrtrichtung Düsseldorf verbessert. Carsharing bleibe gerade auf dem Land ein „wichtiges, ergänzendes Angebot zum Nahverkehrsangebot“, erläuterte Peter Giesen vom Niag-Vorstand.

Die Registrierung zum Preis von 19,90 Euro inklusive Fahrguthaben von zehn Euro erfolgt über das Bürgerbüro der Gemeinde, im Kamp-Lintforter Autohaus Espey, bei der Niag oder online. „Die weitere Handhabung ist einfach. Über den Bordcomputer gelangt der Kunde mit der Kundenkarte ins Auto“, sagte Stefanie Kluge, Geschäftsführerin bei Ford Espey.

„Wir haben auch Mitarbeiter, die das Ein-und Auschecken am Fahrzeug erklären“, betonte Klaus Kleinenkuhnen. Gleichzeitig empfahl er, die tatsächliche Nutzung wie auch die Kosten eines Zweitwagens zusammenzustellen. „Da lässt sich in Zeiten vom Klimawandel einiges sparen.“

Auch in Vluyn, auf dem Platz am Museum, besteht ein Carsharing-Angebot mit Ford. „Carsharing ist vor Ort in Vluyn vermutlich noch nicht in den Köpfen verankert. Gut genutzt wird die E-Tankstelle auf dem Leineweberplatz. Gesprächsthema vor Ort ist eher der geplante Wegfall der Parkplätze vor den Geschäften an der Niederrheinallee“, sagte Jan-Christian Schneider vom Werbering.

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