Rheurdt Beim Rheurdter Trödelmarkt geht’s familiär zu

RHEURDT · Früh aufstehen für das Schnäppchen, so das Motto der Besucher beim 37. Kinderkleidung- und Spielzeugtrödelmarkt. Knapp 40 Aussteller zeigten in der Martinus-Grundschule an ihren Ständen, welche Schätze sie aus Kinderzimmer und Kleiderschrank gehoben hatten.

 Jens und Natalie Lehoff (links) an ihrem Stand. Ihre Töchter Lucie und Emma und deren Großvater Jürgen Lehoff schauen vorbei.

Jens und Natalie Lehoff (links) an ihrem Stand. Ihre Töchter Lucie und Emma und deren Großvater Jürgen Lehoff schauen vorbei.

Foto: Arnulf Stoffel/Arnulf Stoffel (ast)

Fein säuberlich nach Größen sortiert, präsentierten Aussteller ihre Ware, einer sogar bei kühlen Temperaturen draußen. Erstmals dabei waren Gabriele Brinkmann und Stefanie Stoppa. Ab Kinderkleidergröße 68 bis 92 boten sie an. Die Fleecejacke mit lustigen Punkten wechselte für drei Euro den Besitzer, die Zweitbestimmung somit perfekt. „Für uns ist es ein tolles Gefühl, wenn Kinderkleidung weiter getragen wird und nicht in die Altkleidersammlung kommt. Der Trödelmarkt ist guter Beitrag zur Ressourcenschonung“, so der Standpunkt der Anbieterinnen.

Besucher betraten pünktlich zur Eröffnung um zehn Uhr die Grundschule. In drei Stunden ließ sich gut und kompakt stöbern. Sonja Gawinksi wurde für ihre Kinder fündig. „Die Tasche ist schon voll“, erklärte sie. Gezielt gesucht hatte sie nach Büchern und Kleidung für die warme Jahreszeit. Die Preise gaben sich moderat. Manches wurde sogar verschenkt, andere Dinge starteten mit 20 Cent. Sorgfalt machte sich bezahlt, wenn Kunden nach der Vollständigkeit von Spielen fragten. „Alles vollständig“, so die Meldung von der anderen Seite des Verkaufstisches.

Nadine Dölle und Susanne Dickmann vom Förderverein des St.- Nikolaus-Kindergartens hatten erneut die Fäden in der Hand bei der Vorbereitung. „Wir achten darauf, dass keine professionellen Händler teilnehmen und keine Neuware angeboten wird“, sagte Nadine Dölle. „Wir rechnen erneut mit gutem Besucherzahlen“, so Susanne Dickmann. „Der Trödeltermin ist bekannt über gute Qualität und gepflegte Markenware. Vor allem lässt sich handeln. Viele Kindergarteneltern nehmen teil“, so Nadine Dölle über die familiäre Atmosphäre.

15 Euro kostete die Verkaufsfläche. Am Trödelmarkt-Café duftete es nach frischen Waffeln. „Vom Erlös können wir als Förderverein fortlaufende Anschaffungen meistern“, so Nadine Dölle. Die Matschbahn wurde beispielsweise so angeschafft. Geplant ist der nächste Trödelmarkttermin für Kinderkleidung für den Herbst.