Ausstellung in Neukirchen-Vluyn zeigt: Auch im T-Shirt steckt viel Wasser

„Virtuelles Wasser“ : Ausstellung zeigt: Auch im T-Shirt steckt viel Wasser

Lehrreiche Schau über „Virtuelles Wasser“.

Bis zum 21. November ist im Schulzentrum die Ausstellung „Virtuelles Wasser – Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst“ zu sehen. 20 Exponate laden dazu ein, dem Thema „Virtuelles Wasser“ in vielfältiger Art und Weise zu begegnen. Wir trinken jeden Tag ungefähr drei Liter Wasser. Zum Waschen, Kochen und Zähneputzen brauchen wir rund 120 Liter. Doch eigentlich benötigen wir noch viel mehr Wasser – insgesamt 4000 Liter pro Tag! Für die Produktion der Lebensmittel, die wir essen, der Kleidung, die wir tragen und der Gegenstände, die wir täglich nutzen, wird sehr viel Wasser benötigt. Häufig werden diese Produkte in anderen Ländern hergestellt, weshalb wir sogar nicht nur das Wasser in Deutschland, sondern indirekt auch das Wasser in anderen Gebieten der Welt nutzen.

Besucher können entdecken, wie bereits kleine Handlungen helfen, viel Wasser zu sparen. „Erpumpen Sie sich Ihre Tomate, finden Sie heraus, wie viel Wasser in Ihrem Lieblingssteak steckt oder staunen Sie über die Wassermenge in einem T-Shirt!“, lädt Bürgermeister Harald Lenßen ein. Die Ausstellung geht darauf ein, wie und wo diese großen Zahlen an „Virtuellem Wasser“ entstehen und welchen Einfluss unser Konsum in anderen Ländern haben kann. Sie zeigt globale Zusammenhänge zum „Virtuellen Wasser“ auf und lädt den Besucher ein, im Einzelnen genau hinzuschauen. Die interaktiven Exponate fordern spielerisch dazu auf, die nicht ganz einfache Thematik zu begreifen.

Die Ausstellung ist jeweils Donnerstagsnachmittag (14. und 21. November, 16 bis 19 Uhr) öffentlich zugänglich. Angemeldete Gruppen und Schulklassen können sie zu gesonderten Zeiten und begleitet erleben. Anmeldung per Telefon unter 02845 391 260 oder per E-Mail an klimaschutz@neukirchen-vluyn.de.

Unterstützt wird die Ausstellung durch das Programm BNE der Stadt, das aus Mitteln der Heinz-Trox-Stiftung finanziert wird. Die Ausstellung ist Teil der Nachhaltigkeitswochen 2019.

www.klimaschutz-nv.de

Mehr von RP ONLINE