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Alte Schule Schaephuysen: Umbau kann bald starten

Investor plant unter anderem Wohnungen und ein Café : Alte Schule Schaephuysen: Umbau kann bald starten

Investor Frank Wessel erwartet in den nächsten Tagen die Baugenehmigung. Er stellte dem parteilosen Landratskandidaten Peter Driessen seine Pläne für den Umbau des Gebäudes aus den 1920er Jahren vor.

Frank Wessel liebt es, alte Gebäude mit Charakter zu erwerben, um ihren Charme zu erhalten und ihnen zusammen mit seiner Lebensgefährtin Nicole Ingenbleek neues Leben einzuhauchen. In Schaephuysen wandelten sie so die Molkerei an der Vluyner Straße in ein Gebäude um, in dem sich unter anderem Künstler niederließen. In Viersen richteten sie in einer einstigen Schule Loftwohnungen ein. Seit 2019 sind sie in einer zweiten einstigen Schule aktiv, der alten Schule in Schaephyusen. Jetzt stellte Frank Wessels das Projekt Peter Driessen vor. Der parteilose Landratskandidat war von der Rheurdter SPD zu einer Besichtigungstour in die Ökogemeinde eingeladen worden.

Im Erdgeschoss des Backsteingebäudes aus den 20er Jahren soll im linken Teil ein Physiotherapiezentrum einziehen. „Es soll am 1. April 2021 starten“, erzählte der Bauherr. Im Obergeschoss will er Wohnungen für Studenten der Hochschule Rhein-Waal Kamp-Lintfort einrichten. Das Dachgeschoss will er mit zwei Gauben zu zwei Wohnungen umbauen. Im Nebengebäude werden Tagungsraum und Café entstehen, im Kellergeschoss unter dem Nebengebäude ein kleines Hotel. „Hotel und Café wollen meine Lebensgefährtin und ich zunächst selbst betreiben, bis wie jemanden gefunden haben, der übernimmt“, berichtete Wessel.

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Im linken Teil des Erdgeschosses des Hauptgebäudes würde er gerne eine Arztpraxis ansiedeln, erzählte Wessel. Er habe aber noch niemanden gefunden. „Insgesamt investieren wir 1,8 Millionen Euro“, sagte der Bauherr. „In der nächsten Woche liegt die Baugenehmigung vor.“ Er gab dem Landratskandidaten mit auf dem Weg, es wäre schön gewesen, wenn die Kreisverwaltung diese Baugenehmigung schneller erteilt hätte; eine Bauvoranfrage habe er bereits im Dezember eingereicht. „Eine Verwaltung ist Dienstleister“, nahm Peter Driessen diese Anregung auf. Er wurde begleitet von Mitgliedern der Rheurdter SPD und Alf Bockheim, Wählerinitiative Rheurdt.

Driessen schaute sich auch die einstige Grundschule in Rheurdt an, mit dem Awo-Kindergarten Zwergenland und einer künftigen Seniorentagespflege. Anschließend ging es zum Hallenbad, wo er mit dessen Betreibern, den Schwimmfreunden Rheurdt, sprach.

(got)