Neukirchen-Vluyn: Ärger wegen Postzustellung - Bürgermeister schaltet sich ein

Neukirchen-Vluyn: Ärger wegen Postzustellung - Bürgermeister schaltet sich ein

Seit einigen Wochen kommt es in Neukirchen-Vluyn bei der Zustellung von Briefen durch die Deutsche Post immer wieder zu mehrtägigen Verzögerungen. Anfang Dezember hat sich auch Bürgermeister Harald Lenßen eingeschaltet und den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post um Stellungnahme und Abhilfe gebeten.

Wie die Verwaltung mitteilt, liegt nun ein Antwortschreiben aus der Zentrale der Deutschen Post vor. "Grund für die Situation ist vor allem ein hoher Krankenstand", heißt es in dem Schreiben. Darin räumt die Post Probleme dabei ein, die Zustellbezirke mit Stammkräften zu besetzten. Es seien bereits neue Mitarbeiter eingestellt worden. Aufgrund fehlender Erfahrung und großen Sendungsmengen in der Vorweihnachtszeit "schaffen diese neuen Kräfte es aber oft nicht, alle Sendungen innerhalb der vorgesehenen Arbeitszeit an alle Empfänger auszuliefern" schreibt die Post.

"Um die Probleme in den Griff zu bekommen und wieder eine regelmäßige Zustellung in Neukirchen-Vluyn sicherzustellen, haben wir kurzfristig weitere Mitarbeiter eingesetzt", heißt es weiter. "Die Kollegen vor Ort sind zuversichtlich, die Rückstände im Laufe dieser Woche aufarbeiten zu können." Die Post bedauert die Unregelmäßigkeiten und hofft, "dass die ergriffenen Maßnahmen zu einer zuverlässigen und stabilen Zustellung führen".

(s-g)