Adventskonzert der Musikschule Neukirchen-Vluyn überzeugte mit Vielfalt

Musikschule Neukirchen-Vluyn : Adventskonzert: „Freu dich, o Welt“

Lehrer und Schüler der Musikschule Neukirchen-Vluyn gestalteten das traditionelle Adventskonzert in der Vluyner Dorfkirche. Klassische und moderne Melodien luden zum Mitsingen und Mitsummen ein.

Neukirchen-Vluyn Alle Jahre wieder begeistert die Musikschule Neukirchen-Vluyn mit einem Adventskonzert das Publikum. Traditionell ist auch in diesem Jahr am zweiten Adventssonntag wieder die Vluyner Dorfkirche der Treffpunkt für die Freunde der Musik gewesen. Der Aufführungsort sorgte erneut für einen ansprechenden, festlichen Rahmen.

Geschätzt wird diese besondere Atmosphäre besonders vom Publikum, das mit den Musikanten den jeweiligen Darbietungen entgegenfieberte. Das Motto lautete diesmal „Freu dich, o Welt“. Das Adventskonzert entführte in die Jahrhunderte der Klassik, lud zum Mitsingen und Mitsummen ein. Schulleiter Steffen Molderings beschränkte sich zu Beginn des Konzerts darauf, das Publikum in den vollbesetzten Kirchenbänken zu begrüßen, um der Musik und ihren Akteure den Vortritt zu lassen.

Den Start mit festlich-besinnlichen Klängen zum Advent machten Janne Brinkmann und Nika Groenewald mit traditionellen Weisen auf der Trompete. „Es kommt ein Schiff geladen“ oder „Fröhliche Weihnacht überall“ erklangen.

Das Konzert gibt dem Publikum immer wieder einen interessanten Einblick in die Arbeit der jeweiligen Klassen der Musikpädagogen. Wie stark die Musik bereits das Leben der kleinsten Musikschulkinder bestimmt, erlebte das Publikum mit einer Auswahl an Weihnachts- und Advenstliedern, die die Klasse „Musikalische Früherziehung“ zum Besten gab. Sie wird von Barbara Bleckmann geleitet. Das Mitsingen, so beim Weihnachtsplätzchen-Kanon, ließ früh den Funken in die Sitzbänke überspringen. Eltern, Großeltern und Freunde belohnten diesen Auftritt mit entsprechend großzügigem Applaus.

Bach, Händel und Mozart folgten, wie auch mit Detlev Jöcker und Lajos Papp Komponisten des 20. Jahrhunderts. Leonard Cohens Ohrwurm „Halleluja“, in die adventliche Zeit passend, steuerte Simon Woller auf dem Akkordeon bei.

Im Fachbereich Gesang ist Chorgesang die eine Sparte, das Solo die andere. Sopranistin Laura Seibel aus der Klasse von Gabriele Hegemann imponierte mit Händels „Wie lieblich ist der Boten Schritt“.

Mit dem Querflötenensemble Flautomania, geleitet von Gudula Elsenbruch, näherte sich das Konzert allmählich dem Ende. Gemeinsam mit der Suzuki Gruppe von Genoveva Gyuricza-Gölle erklangen traditionelle Weihnachtslieder zusammen mit dem Publikum.

Beschwingt und festlich gestimmt verließen die Besucher am zweiten Adventssonntag die Dorfkirche. Für die Musizierenden endete ein spannender Nachmittag, der sich ganz der Musik zum Advent verschrieben hatte.