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44 Unternehmen kamen zum ersten Berufsforum in Neukirchen-Vluyn.

Ausbildung in Neukirchen-Vluyn : 44 Unternehmen beim ersten Berufsforum

Gesamtschule, Gymnasium und Wirtschaftsförderung hatten mit ihrer Idee Erfolg. Sie brachten Firmen und Jugendliche zusammen.

Die Jugendlichen der Städtischen Gesamtschule und des Julius-Stursberg-Gymnasiums (JSG) stießen auf starke Partner. Schulstraße und Mensa im JSG verwandelten sich am Donnerstagabend in eine Ausbildungsbörse. Die Besucher bekamen wichtige Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort, in der Region wie auch zu Studiengängen, oftmals kombiniert mit einer praktischen Ausbildung. Die städtische Wirtschaftsförderung und die beiden Schulen zogen an einem Strang, um interessierte Betriebe zum ersten Berufsforum einzuladen.

Stichworte wie Fachkräftemangel und Wandel der Ausbildungssituation schwirrten bei der offiziellen Begrüßung durch die Luft und unterstrichen nochmals die Wichtigkeit, einer frühzeitigen beruflichen Orientierung. Auf die Jugendlichen zugehen und sich bei ihnen mit einer tollen Ausbildung bemerkbar machen, ist das Anliegen der Betriebe, die für das nächste Jahr Ausbildungsplätze in petto hatten.

„Man muss wissen, was es gibt, und man muss wissen, was einem liegt“, so Bürgermeister Harald Lenßen bei der Eröffnung. Stolz war er, dass alleine 14 Aussteller aus Neukirchen-Vluyn kamen, so unter anderem Trox, Paradies, Bäckerei Schomaker, Kerrygold oder das Dr. Berns Laboratorium. „Wir erleben gut informierte Jugendliche und sehen darin eine Chance, mit ihnen ins Gespräch zu kommen“, so Monika Walter, Personalreferentin und Ausbildungsleiterin bei Kerrygold. Für Hörgeräte-Akustikerin Sabine Dageförde war das Berufsforum „eine sehr gute Sache, da wir die Möglichkeit haben, Berufsbilder unkompliziert auf direktem Weg vorzustellen.“

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Für Gymnasiastin Melina Kamber (17) ist eine erste berufliche Orientierung bereits abgeschlossen. „Ich möchte zur Polizei oder zum Zoll“, sagt sie. Netzrecherche und Flyer ergaben Einblicke in einen interessanten Beruf. Flughafen, Autobahn oder Grenze sind nur einige Einsatzorte. „Der Dienst an internationalen Flughäfen reizt mich. Und beim Zoll wird es nicht langweilig“, so die Elftklässlerin. Volltreffer für Anja Turloff-Galetzki vom Hauptzollamt Duisburg. „Wir bieten berufliche Vielfalt. Bei dieser Veranstaltung können wir zeigen, wie umfangreich die Aufgaben vom Zoll heute sind. Wir machen Lust auf Vielfalt.“

Auch Henrik Peters (14) ist auf der Suche. „Technische Berufe interessieren mich“, sagt der Schüler. Für seine Mutter Anna ist die Börse interessant, „weil ich neue Berufsbilder kennenlerne. Frühere Berufsbezeichnungen gibt es gar nicht mehr“, so Anna Peters.

Am Stand vom Dr.-Berns-Laboratorium warb Amina Zahrovic (20), seit September 2017 in der Ausbildung. Sie arbeitet sowohl im Labor als auch an der Hochschule Rhein-Waal im Studiengang „Bioscience and Health“. Ein beruflicher Werdegang, der ihr die Theorie an der Hochschule und die Praxis im Unternehmen liefert. „Eine gutes Zusammenspiel und empfehlenswert“, sagt die angehende Beraterin für Lebensmittelunternehmen.