„Zero Waste“ ist das Ziel Nettetal soll Stadt ohne Müll werden

Nettetal · „Zero Waste“ heißt ein Konzept, das sich auch Nettetal auf die Fahne geschrieben hat. Es geht darum, so wenig Abfall wie möglich zu produzieren. Die Politik hat Ideen – vom Bauen mit Recyclingstoffen bis zum Milchverkauf an Schulen.

Mitarbeiter der EGN bei der Sperrmüll-Sammlung: Noch werden viele Dinge angeschafft, um dann später auf der Müllhalde zu landen. Die Zero-Waste-Initiative soll dafür sorgen, dass noch mehr wiederverwertet wird.

Mitarbeiter der EGN bei der Sperrmüll-Sammlung: Noch werden viele Dinge angeschafft, um dann später auf der Müllhalde zu landen. Die Zero-Waste-Initiative soll dafür sorgen, dass noch mehr wiederverwertet wird.

Foto: EGN

Das Rathaus in Lobberich soll an Altweiber nachhaltig gestürmt werden. Und zwar nicht nur, weil die Narren den Verwaltungssitz auf jeden Fall wieder erobern werden. Die Becher, aus denen bei der Sause getrunken wird, bestehen nicht aus Einweg-Plastik. „Diese Becher kann man spülen und danach wieder verwenden“, sagt Guido Gahlings, Vorsitzender der Grünen-Ratsfraktion. Für diese Maßnahme zur Reduzierung von Plastikmüll habe er sich schon beim Altweibertreiben vor dem Beginn der Corona-Pandemie eingesetzt. Ein kleiner Schritt, dem in Nettetal noch viele weitere und möglichst auch größere folgen sollen. Die Stadt steuert nach einmütigem Willen des Rates und der Verwaltung auf ein hehres Ziel zu: Nettetal soll Zero-Waste-Stadt werden, zu Deutsch „Null Müll“ produzieren.