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Nettetal Yesterday Man im Wöles-Zelt

Nettetal · Sänger Chris Andrews heizte den Zuschauern bei der 3. Oldie-Night der "Wölese" am Quellensee ordentlich ein. Die Gäste schwelgten mit der CCR-Tribute-Band und "Voodoo Lounge" in Erinnerungen.

 Auf Chris Andrews hatten die Gäste im Wöles-Zelt schon im vergangenen Jahr gewartet. Zur 3. Oldie-Night kam er nun zum Quellensee und heizte den Besuchern schon nach wenigen Sekunden ein.

Auf Chris Andrews hatten die Gäste im Wöles-Zelt schon im vergangenen Jahr gewartet. Zur 3. Oldie-Night kam er nun zum Quellensee und heizte den Besuchern schon nach wenigen Sekunden ein.

Foto: Busch

Nachdem er bei der letzten Oldie-Night im vergangenem Jahr nur mit einer Videobotschaft die Oldie-Fans begrüßte, weil er kurzfristig für einen Live-Auftritt im Fernsehen verpflichtet war, stand er in diesem Jahr leibhaftig auf der Bühne in der gut beheizten Alu-Zelthalle am Quellensee. Chris Andrews heizte den Oldies schon nach wenigen Sekunden ein. Zwar nicht direkt aus London, sondern aus seiner deutschen Wahlheimat Unna, katapultierte sich der Alt-Star in die Herzen der Oldie-Fans.

Die Zeit zurückgedreht

Auch heute noch ist er ein absoluter Profi der Showbühne. Mit "Yesterday Man" stürmte er direkt zu Beginn seines Auftritts die Wöles-Bühne und brachte den Holzboden zum Beben. Die Oldies schwelgten in Erinnerungen und so manch ein jung gebliebener Oldie schwang das Tanzbein. Der Musik von Creedence Clearwater Revival hat sich die "Hermann Dunkel and the CCR Tribute Band" verschrieben, die die Zeit zurückdrehte und die alten Songs von John Forgety aufleben ließ.

Schon mit den Eröffnungssongs, "Bad Moon Rising", "Born on the Bayoy" und "Green River" hatten die Münchener das Publikum auf ihrer Seite. Die "CCR Tribute Band" spannte einen Bogen durch die gesamte musikalische Bandbreite des Original-Quartetts und begeisterte das Publikum.

Ob "Rockin' All Over The World", das später durch Status Quo bekannt wurde oder Country-Songs und All-time-Klassiker wie "Jambalaya" oder "Proud Mary" mit einem starken Drum-Solo — Hermann Dunkel und seine Musiker sorgten für eine gute Stimmung bei den rund 500 Oldie-Fans, die leider etwas an Fahrt verlor. Die Musik der legendären CCR-Band bedeutete längst nicht für jeden Oldie-Fan ein Stück Lebensgefühl.

Mit dem unverwüstlichen "Hey Tonight" wurde das Publikum am Ende dann doch noch verwöhnt und die Bühne war frei für die wohl beste Rolling-Stones-Coverband aller Zeiten. Die Braunschweiger Tribute-Band "Voodoo Lounge" bewältigte den Spagat zwischen Authentizität und eigenem Profil bemerkenswert, wobei die Ähnlichkeit von Sänger Bobby Ballasch zu Mick Jagger schon gespenstig anmutete. Vom ersten Ton an sprang der Funke über, den Musikern auf der Bühne war der unbändige Spaß in jeder Sekunde anzumerken.

"Sound, Outfit, Bühnenshow — authentischer sind nur die Originale", so der Tenor der Stones-Fans, die aus Hamburg Blankenese an den Niederrhein gekommen waren, um die Stones-Hits noch einmal live zu hören. Ob bei "Miss You" oder "Paint It black", "Angie" oder "Ruby Tuesday" oder den weniger bekannten Perlen aus dem Fundus der Legenden durfte das Publikum träumen. Fazit : Auch die dritte Oldie Night der "Wölese" machte Lust auf mehr.

(ivb)
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