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Weihnachtsmarkt in Niederkrüchten

Niederkrüchten : Weihnachtsmarkt: Treffpunkt für alle

Im Schatten der Pfarrkirche St. Bartholomäus lud am Wochenende ein kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt ein.

Klein und fein war der Weihnachtsmarkt in Niederkrüchten im Schatten der Pfarrkirche St. Bartholomäus. Was just im Moment fehlte, war passende Musik zur Einstimmung aufs Fest. Die Kleinsten drehten mit großer Begeisterung vor den Augen von Eltern und Großeltern ihre Runden auf einem nostalgischen Kinderkarussell. Am Glühweinstand stand Peter Lamers mit Ehefrau, sie tranken und trafen Bekannte, die sich zu ihnen gesellten. „Die Besucher standen und saßen am Samstagabend unter Heizpilzen zusammen, aßen und tranken im Freiem oder genossen tags darauf im Pfarrheim Kaffee und Kuchen.

Edelgard Küster blieb am Stand mit selbstgestrickten Strümpfen stehen, fand aber bei der Suche nicht die passende Größe für ihren Ehemann Helmut. Beim Stand des Düreners Thomas Wings gab’s selbst gemachte Liköre, Marmeladen und Sirupe. „Die Brände sind zugekauft, weil ich die nicht selber machen darf“, erzählte Wings. „Die Besucher könnten den Winterschlehen-Likör kalt oder warm trinken.“ Über den Markt zog Irmgard Lacks und ließ die Leute ihren selbst hergestellten Eierlikör aus essbaren Bechern schmecken.

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Süßwaren-Verkäufer Walter Kaminski hätte vielleicht auch noch das passende Geschenk mit einem Lebekuchenherz für unterm Baum gehabt mit dem Spruch „Komm und küss mich.“ Der Elmpter Sebastian Pollmans pries sein neuestes Werk an: „Die ‚Tulpe lädt zum Riechen‘ (geschriebene Gedichte). Kinder und Erwachsene sollen darüber ins Gespräch kommen. Was eignet sich da besser als das kommende Weihnachtsfest.