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Nettetal: Wagner hält an Sportförderkonzept fest

Nettetal : Wagner hält an Sportförderkonzept fest

Im ersten Quartal dieses Jahres soll das Sportförderkonzept verabschiedet werden. Bürgermeister Christian Wagner unterstrich in seiner Neujahrsansprache, dass die Förderung eine bessere Grundlage bekommen soll.

"Allerdings muss auch der Sport wissen, dass die grundsätzliche Unterstützung des Verwaltungsvorschlages bei Verdopplung der Haushaltsbelastung ein wohlfeiler Weg ist", erklärte er. Der Stadtsportverband hatte im Einklang mit den Sportvereinen erklärt, er trage das umstrittene Konzept mit, wenn der Ansatz von 50 000 auf 100 000 Euro im Jahr erhöht werde.

Wagner berief sich auf den Beschluss des Sportausschusses, der die Umstellung der Sportförderung mitträgt. Bisher wurden Anträge nach Eingang bearbeitet, die Stadt will jetzt über eine Prioritätenliste Investitionen auf einen Zeitraum von 20 Jahren festzurren. Das bedeutet, dass in diesem Zeitraum keine weiteren Anträge mehr berücksichtigt werden.

Der Bürgermeister lehnt die in die Diskussion gebrachte Überlegung, Bezirkssportanlagen zu errichten, ab. "Der in der Diskussion stehende Vorschlag ermöglicht zumindest in allen Stadtteilen ein ordentliches Angebot", stellte Wagner fest. Die Haushaltsbelastung, die eine Bezirkssportanlage dagegen verursachen werde, sei erheblich größer als der Erhalt bestehender Sportanlagen in der Regie von Vereinen.

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Er räumte allerdings ein, dass für den TSV Kaldenkirchen, angesichts dessen schwieriger Finanzlage, eine Lösung gefunden werde müsse. "Ich bin aber überzeugt, dass wir bei gutem Willen aller beteiligten zu einem akzeptablen Ergebnis kommen können." Das Konzept soll in der vom Rat in der Sitzung am Dienstag, 8. Februar, beschlossen werden.

(RP)