Nettetal TSV Kaldenkirchen will 2013 den Kunstrasen bauen

Nettetal · Der TSV Kaldenkirchen plant den Bau des Kunstrasens im Jahr 2013 auf dem Ascheplatz. Dies berichtete Dr. Paul Schrömbges den Ü50-Fußballern bei deren Hauptversammlung.

 Hinter dem Natur-Rasenplatz des TSV soll, jenseits der Tribüne, anstelle des Ascheplatzes ein Kunstrasen gebaut werden.

Hinter dem Natur-Rasenplatz des TSV soll, jenseits der Tribüne, anstelle des Ascheplatzes ein Kunstrasen gebaut werden.

Foto: Busch

Schrömbges, der der Abteilung selbst aktiv angehört, wies darauf hin, dass derzeit beim TSV die Betriebsprüfung läuft. Sie sei auch für die Inanspruchnahme des Vorsteuerabzuges unabdingbar. Der Verein wolle mit einer sauberen Bilanz in die Bauplanung gehen.

Die Kosten des Kunstrasenplatzes belaufen sich nach einem vorliegenden Angebot auf 550 000 Euro. Der TSV hat noch einen Kredit von 160 000 Euro abzutragen für den Bau der Kabinen und die Renovierung des Ascheplatzes. Ein erheblicher Teil der Mitgliedsbeiträge fließe also in die Sportstätte.

Gerüst der Finanzierung

Die Finanzierung stelle sich der Verein so vor, dass die Stadt 227 000 Euro aus der Sportförderung zahlt. Der Vorsteuerabzug beträgt 41 800 Euro, aus der Sparkassenstiftung sollen 22 750 Euro fließen, dazu kommen Eigenmittel über 30 000 Euro. Hinzu kommen Eigenleistungen für etwa 20 000 Euro — also liquide Mittel. Über Kreditierung kämen die restlichen Mittel von mehr als 200 000 Euro durch Aufnahme eines Kommunalkredites und rund 100 000 Euro, die der Verein "sammeln" wolle.

Es habe sich ein Arbeitskreis gebildet, der sich schon Gedanken gemacht habe — beispielsweise Flyer, Aktionen beim Frühlingsfest und beim Lichterfest. "Wenn jeder Kaldenkirchener 10 Euro spendet, hätten wir die notwendigen 100 000 Euro zusammen", meinte Schrömbges.

Zu Beginn hatten die Ü50-Fußballer des verstorbenen Franz Esters gedacht, der dem TSV 70 Jahre angehörte. Heinz Thelen bedankte sich bei allen, die die Zusammenarbeit gefördert hatten. Kassierer Rainer Goltz legte das Protokoll der letzten Hauptversammlung und seinen Kassenbericht vor. Peter Ropertz berichtete, dass die Fußballer im vergangenen Jahr 13 Spiele austrugen. Sie gewannen eins, verloren zehn und spielten zweimal unentschieden.

Die Mannschaft bemüht sich um Erweiterung des Spielerkaders, muss aber dem Alter Tribut zollen. Für dieses Jahr sind 16 Spiele geplant. Terminator Engelbert Thelen: "Es häufen sich die Anfragen nach Reduzierung der Mannschaft auf acht Spieler und einer Austragung auf dem Kleinfeld." Man will dies nicht grundsätzlich handhaben, aber im Einzelfall diesem Wunsch nachkommen.

Das traditionelle Spargelessen ist wieder vorgesehen, auch der gemütliche Abend mit denjenigen, die einen runden Geburtstag feiern. Außerdem ist für das Wochenende 15. /16. September eine Weinbergrundfahrt nach Nierstein geplant. Einstimmig wiedergewählt wurden Heinz Thelen (Vorsitzender), Engelbert Thelen (Terminator), Peter Ropertz (Spielleiter) und Rainer Goltz (Kassierer).

(sa)
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