Textilmarkt in der Hinsbecker „Scheune“

Hinsbeck : 20 Aussteller lockten zum Textilmarkt in die „Scheune“

Das neue Museumsmaskottchen heißt jetzt Flaxi.

Auf der Wiese vor dem Textilmuseum „Die Scheune“ wimmelt es von Stoffen, Genähtem und Gestricktem. Kreative präsentierten ihre schönsten textilen Kostbarkeiten am Sonntag beim Textilmarkt. Insgesamt 20 Aussteller lockten dieses Mal viele Besucher nach Hinsbeck.

„Der Reiz beim Textilmarkt liegt zum einen daran, dass dort reine Textilien angeboten werden. Alles ist handgemacht und dadurch jedes Stück ein Unikat“, erklärt Susanne Ciernoich von der NetteKultur. „Zum anderen ist die Location sehr besonders und eignet sich wunderbar dafür.“

Das Maskottchen der Scheune hat gestern auch seinen Namen bekommen: Flaxi. Die flauschige Fledermaus mit den Kulleraugen gibt es auch bald im Shop zu kaufen.

Einige Aussteller sind schon viele Jahre beim Textilmarkt dabei, so wie Michaela Grapentin-Schmitt. Sie verkauft Gestricktes und Genähtes, natürlich alles selbstgemacht. Besonders für Kinder eignen sich die bunten Socken oder Mützen. „Ich bin ein kreativer Mensch und brauche immer etwas zu tun“, erzählt sie. Grapentin-Schmitt hat selbst zwei Kinder und durch sie angefangen mit Näh- und Strickarbeiten: „Ich möchte Unikate schaffen, die anderen eine Freude machen.“

Neu dabei ist dagegen Thea Brader aus den Niederlanden. Sie bietet Kleidung mit „Eco-Print“ an. Dabei werden Blumen und Pflanzen auf Stoff gedruckt. „Die Technik funktioniert nicht bei allen Pflanzen“, erklärt Brader. Besonders gut eignen sich zum Beispiel Brombeeren. Die Kleidung wird zuerst gebeizt, damit der Stoff die Farbe annimmt. Dann werden die Blätter zusammen mit dem Stoff eingewickelt. „Am Ende ist es wie am Nikolaustag“, sagt Bader. „Man weiß nie, welche Überraschung nachher rauskommt.“ Die Niederländerin bietet auch Workshops zu dem Thema an, um diese Technik auch an andere weiterzugeben.

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