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Nettetal: Tennisranch bleibt weiter in Betrieb

Nettetal : Tennisranch bleibt weiter in Betrieb

Die Grieger Offsetdruck oHG produziert und lagert in anderen Hallen im Umfeld der Wambacher Straße. Damit bleiben drei Plätze in der Halle dauerhaft bespielbar. Die Druckerei hat nur zwei hintere Plätze mit Maschinen belegt.

Auf der Tennisranch an der Wambacher Straße werden die Filzbälle in den kommenden Jahren noch fliegen — auf jeweils drei Plätzen draußen und in der Halle. Die Druckerei Grieger hat ihre Pläne geändert und benötigt die Halle vorläufig nicht. Damit können auch weiterhin Tennisfreunde in der Halle bei Werner Terbrüggen spielen.

Ursprünglich wollte die benachbarte Druckerei Grieger die Halle als Produktionsstätte und Lagerfläche komplett übernehmen. Die hinteren beiden Plätze in der Halle sind bereits abgetrennt. Hier stehen zwei große Bogen-Druckmaschinen. Das Materiallager zieht aber nicht, wie zunächst geplant, ab Mai um in den anderen Teil der Tennishalle. Grieger lässt es in der hinter seinem Betrieb liegenden "roten Halle" (früher HTH Kleideraufbereitung) lagern. Damit bleiben für die kommenden Jahre drei Hallenplätze auf der Tennisranch buchbar.

Werner Terbrüggen freut sich über die Entwicklung. "Ich mache hier gerne weiter", sagt er. Im Augenblick schaut er allerdings sehnsüchtig auf die Wettervorhersagen. Die drei Außenplätze warten darauf, von Tennisfreunden belegt zu werden. Terbrüggen möchte wieder verstärkt umliegende Grundschulen ansprechen und fürs Tennis interessieren. Er pachtet die Halle von Grieger und ist überzeugt, noch einige Jahre hier Plätze anbieten zu können.

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Walter Grieger hat umdisponieren können, weil seine Druckerei an der Wambacher Straße gute Expansionsmöglichkeiten hat. Den ursprünglichen Betrieb hat er schon vor Jahren bis an die Außenwand der Tennisranch herangebaut. Er nahm Hallen in der direkten Umgebung hinzu, denn das Geschäft der Großdruckerei hat sich immer weiter entwickelt. "Wir müssen mit dem Markt wachsen", sagt Walter Grieger.

Darum kommen auch Maschinen und Lagerkapazitäten kontinuierlich hinzu. Jüngste Errungenschaft ist die Bogen-Offset-Maschine für sechs Farben, die Bögen in der Größe 120 mal 164 Zentimeter (DIN A "Doppel"-0) verarbeitet. Sie ist effizient und extrem ökonomisch.

Viele Vorgänge, wie beispielsweise der Platten- und Farbwechsel, sind automatisiert. Die digitale Steuerung erhöht die Präzision der Abläufe und hebt beträchtlich das qualitative Ergebnis. Grieger druckt Großformate und Displays in höchster Qualität, die Kunden in der Regel über die strengen DIN ISO-Zertifizierungen hinaus angeben und bis in die Pixel-Zusammensetzung kontrollieren. Kunden sind die ganz Großen in der Branche — direkt ebenso wie indirekt.

Werbetafeln und Displays in Kosmetik-Geschäften mit den Marken der großen Hersteller kommen vielfach aus dem Hause Grieger in Kaldenkirchen. Die Erzeugnisse sind meist zusätzlich veredelt, beispielsweise durch eine UV-Lackierung. Die Weiterverarbeitung vom Schneiden, Heften, Kleben oder Falzen im Haus gehört dazu.

Der Firmenchef legt daher Wert auf die Feststellung, dass das Unternehmen ein Fachdienstleister in der Branche ist und nicht etwa ein Internet-Druckhaus. Neben dem Offset-Druck für hohe, qualitativ sehr gute Ergebnisse bietet das Unternehmen in kleineren Auflagen Digitaldrucke, auch mit besonderen optischen Effekten an. Bedruckt werden auf diese Weise nicht nur Papier sondern auch Acryl, Glas, Dibond, Holz, Planen, Polyester, Polykarbonat, Polystyrol, (Hartschaum) PVC, Vinylfolien, Weichschaumplatten und andere Unterlagen.

(RP/rl)