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Tanja Jansen einstimmig für SPD-Vorsitz in Nettetal bestätigt

Parteien in Nettetal : Tanja Jansen einstimmig für SPD-Vorsitz bestätigt

Zur Mitgliederversammlung der SPD Nettetal kamen 19 Stimmberechtigte ins Parkstübchen in Hinsbeck. Dort absolvierte man gut gelaunt eine umfangreiche Tagesordnung. Bei den Wahlen zum Vorstand gibt es auch neue Gesichter.

(hb) Ursprünglich wollte sie mal für zwei Jahre das Amt übernehmen. Jetzt ist Tanja Jansen bereits zehn Jahre Ortsvereins-Vorsitzende der SPD Nettetal und „zur Wiederwahl sehr bereit“. Bei der Mitgliederversammlung der SPD Nettetal im Parkstübchen in Hinsbeck wurde sie einstimmig wiedergewählt – bei einer Enthaltung.

Die Mitgliederversammlung war aber keine Routinewahl. Die beiden bisherigen Stellvertreter im Vorstand standen nicht mehr zur Wahl. Die 23-jährige Katarina Charalambakis ist aus beruflichen Gründen nach Großbritannien gezogen, was alle sehr bedauerten. Und der zweite Vorsitzende Johannes Dückers (72) wollte kürzer treten. Es standen zwei neue Kandidaten bereit: Ralf Hendrix (50), Archivar in Geldern, wurde mit 19 und Hans-Friedrich Hinrichs, selbständiger Ingenieur, wurde mit 16 Ja-Stimmen gewählt. Arno Melchert (51, Finanzbeamter), wurde mit 18 Ja-Stimmen und einer Enthaltung als Kassierer bestätigt, Johannes Dückers wurde mit 17 Stimmen zum Schriftführer gewählt.

Mehr einbringen wollte sich Bärbel Koch. Die 30-jährige wissenschaftliche Mitarbeiterin in der SPD-Landtagsfraktion ist in Nettetal aufgewachsen und jetzt nach Lobberich zurückgekommen. Prompt wurde sie für einen Beisitzerplatz vorgeschlagen – und mit 16 Stimmen gewählt. Karin Banck erhielt 14 Stimmen, Reiner Engbrocks 13 Stimmen, Dieter Flink zehn und Ilse Fritzenkötter neun. Da nur vier Beisitzer zu besetzen waren und das Gleichgewicht zwischen Männern und Frauen gewahrt bleiben sollte, wurde Ilse Fritzenkötter Beisitzerin und Dieter Flink wurde Medienbeauftragter.

  • Dieses Phantombild entstand 2015.
⇥Foto: LKA
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Auch SÜD-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Udo Schiefner war nach Hinsbeck gekommen, ebenso auch Nettetals  Bürgermeister Christian Küsters (Grüne). Das Umfragehoch für Olaf Scholz tue gut, aber Schiefner mahnte die Genossen, im Wahlkampf nicht nachzulassen: „Noch ist nichts gelaufen, wenn wir nicht laufen.“ Schiefner ist seit 2013 in Berlin und möchte seine Arbeit für Mobilität und Wohnraum fortsetzen.

(hb)