Start für Umgestaltung des Petershofs in Nettetal-Leuth rückt in Herbst

Leuth : Start für Umgestaltung des Petershofs rückt in Herbst

Im Juli soll feststehen, ob es Fördermittel gibt.

Für die geplante Umgestaltung des Petershofs in Leuth steht die Stadtverwaltung in den Startlöchern. Eigentlich hatten die Arbeiten nach dem Kaiserschützenfest Anfang Mai beginnen sollen, nun ist der Termin in den Herbst gerückt – und auch das nur unter Vorbehalt. Denn was noch fehlt, ist die Zusage für Fördergeld aus dem Landes-Förderprogramm für den ländlichen Raum. „Die Entscheidung ist für Mitte Juli angekündigt“, sagt Stadtsprecher Jan van der Velden.

Das Gelände im südlichen Teil des Petershofs soll ein modernes Gesicht bekommen – unter anderem durch eine durchgehende Pflasterung, nur die Fahrbahn für Autos und Busse wird einen Asphaltbelag erhalten. So kann bei größeren Festen auch dieser Bereich einbezogen werden. Vorgesehen sind drei Hochbeete, die den Raum gliedern sollen. In diesen Beeten sollen Stauden wachsen, und jeweils ein Feldahorn-Baum soll darin stehen. Ein existierender Baum soll dafür allerdings gefällt werden. „Nicht gerne, aber das ist nicht vermeidbar“, sagt der Stadtsprecher. Dennoch solle nun ein letzter Versuch unternommen werden: „Mitarbeiter wollen sich den Baum noch mal angucken“, berichtet van der Velden. Zwei bis drei Monate sind für die Umgestaltung angesetzt.

Seit Dienstag, 11. Juni, erneuern Mitarbeiter einer Firma im Auftrag der Stadtwerke Nettetal bereits auf der Dorfstraße von Locht bis Petershof die Leitungen für Erdgas und Wasser, außerdem wird am Stromnetz gearbeitet. Mit der Umgestaltung habe das noch nichts zu tun, sagt van der Velden: „Das sind andere Arbeiten.“

Die Stadtverwaltung rechnet mit Kosten in Höhe von rund 420.000 Euro. Anfangs hieß es, dass nicht mal die Hälfte davon förderfähig sei, dann wurden die Konditionen des Landesprogramms geändert. Dadurch ergäben sich höhere mögliche Fördermittel sowie eine erleichterte Bewerbung, berichtete die damalige Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche im August 2018. Die Stadt hofft nun auf 250.000 Euro an Fördergeld.

(emy)