Stadtteilgespräch in Leuth

Leuth : Spielplatz am Ulmenweg bleibt erhalten

In Leuth soll 2019 viel passieren, erläuterte Bürgermeister Christian Wagner bei der „Nette-Runde“

Mit dem Wittsee, seinen Garten- und Sportanlagen sowie dem Lokal, habe Leuth eine ausgezeichnete Feierstätte, die Bedeutung weit über Nettetal hinaus habe – das sagte Bürgermeister Christian Wagner (CDU) bei der „Nette-Runde“ im Haus Kother.

Nach dem „Genuss am See“ überlege die Stadt, dort zum 50. Geburtstag Nettetals 2020 wieder ein großes Fest aufzuziehen, sagte Wagner. „Leuth hat hier einen besonderen Erholungsfaktor“. Auch sonst hatte er gute Nachrichten. Die Grundschule „wächst und gedeiht, sodass wir sie erhalten können“, unterstrich er mit einem Hinweis auf die Landespolitik, die das inzwischen auch eingesehen habe. 2020 werde die Schule auch die volle IT-Ausstattung haben. Über die vom Schulverein-Vorsitzenden Alexander Heymann wiederholt geäußerte Klage, endlich einen Sonnenschutz im Betreuungsraum für die Kinder anzubringen, will er sich persönlich kümmern. Nach Mitteilung des Stadtplaners Markus Grühn gibt es Hoffnung, dass der zweite Abschnitt des Bebauungsplans Hampoel-Süd ab 2019 realisiert werden könne. Dort sei dann noch Platz für etwa zwölf Neubauten. An einer Einigung der Grundstückseigentümer werde gearbeitet. „Hampoel-Süd soll nicht das Ende aller Tage in Leuth sein“, versicherte Wagner mit einem Hinweis auf gelockerte Planungsbedingungen auf dem Lande. „Der Spielplatz Ulmenweg wird erhalten“, stellte er fest und kündigte für November eine „Werkstatt Spielplätze in Leuth“ an. Nach der Demontage eines alten Flugzeugklettergerüsts wegen teilweiser Durchrostung war befürchtet worden, der Platz könne ganz verschwinden.

Es soll auch über eine bessere Ausstattung des Spiel- und Bolzplatzes Leuth-Süd gesprochen werden. Wie der Südbereich des Petershofs demnächst aussehen könnte, erläuterte Grünflächenamtsleiterin Heike Meinert. Weil er darin einige Anregungen vermisst, erarbeite der Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) gegenwärtig eine Stellungnahme, teilte dessen Vorsitzender Manfred Meis mit. Als seine Ankündigung, man werde die Fertigstellung spätestens zur Frühkirmes 2020 feiern, ungläubiges Gelächter erntete, versicherte Wagner: „Das Geld steht im nächsten Haushalt.“

(rp)
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